Gesamtaufnahme der zwölf Quartette auf drei CDs mit dem Hoffmeister Quartett
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CD-Produktion des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Kooperation mit PROFIL-Edition Günter Hänssler

Anton Ferdinand Titz: Streichquartette für den St. Petersbruger Hof (Vol. 1–3). Hoffmeister-Quartett. Erstaufnahme auf historischen Instrumenten. Kooperation mit Profil-Edition Günter Hänssler. Booklets in deutscher ind englischer Sprache. 2006-2009. Die CDs sind zum Preis von je € [D] 15,00 erhältlich. Bestellnummern: PH06032, PH09046, PH10030

Als der Violinvirtuose und Komponist Anton Ferdinand Titz im Dezember 1810 in St. Petersburg starb, war er unter den Musikkennern in ganz Europa eine bekannte Größe. Die Allgemeine musikalische Zeitung in Leipzig berichtete ihren Lesern im Jahr 1805 von den Lebensumständen des gemütskranken Petersburger Violinisten, der nach einer glanzvollen Karriere bei Hofe nun Aufnahme im Hause des Mäzens Grigori Teplow gefunden habe. Der junge Louis Spohr, der Titz im Jahr 1803 besuchte, äußerte über das musikalische Werk des älteren Zeitgenossen, Titz sei »unbezweifelt ein musikalisches Genie, wie seine Compositionen hinlänglich beweisen.« Doch schon wenig später ließen die neuen Strömungen der musikalischen Entwicklung, die romantisch und national waren, diesen Vertreter der übernationalen Musikkultur um 1800 vergessen. Erst in unseren Tagen erinnert man sich wieder des genialen Sonderlings, der als Deutscher in St. Petersburg Musikgeschichte schrieb. Er führte als Interpret wie als Komponist die zentrale Gattung des Streichquartetts, die er im Kontakt mit Mozart und Haydn in Wien gepflegt hatte, in seiner Wahlheimat Russland ein.

Weitere Informationen zum Komponisten und seinen Streichquartetten siehe in den CD-Booklets.

Hoffmeister-Quartett

Ulla Bundies und Christoph Heidemann, Violine
Aino Hildebrandt, Viola
Martin Seemann, Violoncello

Pressestimmen

»The Hoffmeister Quartet’s performance of these hitherto obscure pieces is not only a world premiere recording, it’s a bit of a revelation. … there is no shame in succumbing to Titz: you dealing with some of the most agreeable music of its kind and of its time.«
J.F. Laurson in: ionarts.blogspot.com 9.12.2009

»Die vier Musiker, alle Experten im Bereich der historischen Aufführungspraxis, meistern die zum Teil hoch virtuosen Parts mit einer Leichtigkeit, die das Anhören dieser CD zu einem wahren Genuss werden lässt.«
Christian Starke in: klassik.com 20.10.2009

»So liegt eigentlich eine Referenzaufnahme vor, die es
kommenden Einspielungen schwermachen dürfte, sich zu behaupten.«
M. Frei in der Neuen Zürcher Zeitung 17.07.2010

»… eine ungemein vitale und spritzige Darbietung …«
fonoforum 01/07

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