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Momente

© Mizgiris Amber Museum Nida

Das Gold der Ostsee – Baltischer Bernstein

01. September 2022
- September/Oktober 2022 – Kulturkorrespondenz östliches Europa № 1431
Das Memelland zählt zu den bernsteinreichsten Regionen der Welt. Den urzeitlichen Schatz findet man vor allem an der Küste, wenn sich die Ostsee von ihrer ungemütlichen Seite zeigt. Doch nicht nur dort: Vielerorts wird der schimmernde Stein zu baltischen Brillanten weiterveredelt. Besonders populär ist er in Litauen. Von Alexander Welscher
© Otto Malik/ÖAV

Wandernde Böhmen und Mährer in den Tiroler Alpen

01. September 2022
- September/Oktober 2022 – Kulturkorrespondenz östliches Europa № 1431
Ganz im Stil der alpinen Hütten mit braunen Holzschindeln wetter- und winterfest gemacht, liegt auf einer Seehöhe von 2 586 Metern die Neue Reichenberger Hütte mitten in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern, des ältesten Österreichs. Sie ist eines der Gasthäuser, die die Alpenvereine aus Böhmen und Mähren einst hoch oben in den Bergen errichteten, um müden Wanderinnen und Wanderern aus aller Welt eine Einkehr zu bieten. Von Christine Bayer, Otto Malik und Christine Penn
© IMAGO / Eastnews

Ein Nilpferd namens Hans

01. August 2022
- Juli/August 2022 – Kulturkorrespondenz östliches Europa № 1430
Die Geschichte der Zoos von Breslau/Wrocław, Königsberg/Kaliningrad und Posen/Poznań verrät einiges über die Entwicklung der Tiergärten in ganz Ostmitteleuropa. Denn sie waren nicht nur Orte der Erholung und Bildung, sondern auch Spiegelbilder ihrer Zeit. Von Jan Mohnhaupt
Storchenfamilie in Schewecken/Żywkowo © Markus Nowak

Das Klappern vom Scheunendach

01. Juli 2022
- Juli/August 2022 – Kulturkorrespondenz östliches Europa № 1430
Ob Scheunen, Häuser und Strom- oder Telefonmasten: Polen wird im Frühling und Sommer von tausenden Störchen bevölkert. Eine halbe Million Weißstörche soll es auf der Welt geben, ein großer Teil davon fliegt zum Brüten in das Land zwischen Oder und Bug. Ein kleines Dorf in Ostpreußen steuern jährlich besonders viele Störche an und machen es zu einer Touristenattraktion. Von Markus Nowak

Ukrainisch-deutsche Beziehungen. Eine endlose Geschichte

01. Mai 2022
- Mai/Juni 2022 – Kulturkorrespondenz östliches Europa № 1429
Ein Denkmal in den Karpaten in Dilowe bei Rachiw in der Ukraine markiert einen geografischen Mittelpunkt Europas. Und auch historisch ist das Land an der Schwarzmeerküste seit jeher Teil der europäischen Kultur. Ein historischer Abriss zu den deutsch-ukrainischen Beziehungen, verfasst vom Vorstandsmitglied des Kulturforums, Prof. Dr. Katrin Boeckh

Auf Spurensuche in Zentralasien

01. März 2022
- März/April 2022 – Kulturkorrespondenz östliches Europa № 1428
Einst lebten viele Deutsche in Usbekistan und prägten Dörfer und Regionen mit ihren eigenen Sitten und Traditionen. Seit dem Niedergang der Bergwerke und dem Massenexodus in und nach den 1990er Jahren verwaisten die deutschen Siedlungen jedoch weitgehend. Heute stemmt sich eine kleine, aber immer stärker werdende Gemeinschaft gegen das Vergessen. Von Svetlana Kim-Pacher
Schlossruinen-Werkstatt © Arne Franke

Kulturerbe sichern. Sensible Strategien für schlesische Schlossruinen

01. März 2022
- März/April 2022 – Kulturkorrespondenz östliches Europa № 1428
Von den zahlreichen Schlössern Niederschlesiens liegen viele in Ruinen. Sie alle zu rekonstruieren, ist unmöglich. Aber wie können sie sonst nachhaltig gesichert und genutzt werden? Der Kunsthistoriker und Denkmalpfleger Arne Franke hegt dazu schon lange eine Idee. Die Ausschreibung »Vielstimmige Erinnerung« der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien für eine studentische Summer School zum Thema deutscher Kulturtraditionen in Mittel- und Osteuropa ermöglichte es ihm, sie gemeinsam mit dem Kulturforum umzusetzen. Von Ariane Afsari
Zehn Käthe Kruse Puppen warten nach dem Hochwasser im Ahrtal auf ihre »Schönheitsoperation« in der Bonner Puppenklinik. Foto: © Renate Zöller (Ausschnitt)

Däumlinchen und das PR-Genie

04. Januar 2022
- Januar/Februar 2022 – Kulturkorrespondenz östliches Europa № 1427
Käthe Kruse schuf Anfang des 20. Jahrhunderts eine der ersten Puppen, die Kinder mit in ihr Bett nehmen wollten: weich, warm und extrem robust. Bis heute steht der Name der Schlesierin weltweit für höchste Qualität. Dazu kam ein geniales Werbekonzept, lange bevor das Wort Marketing in den deutschen Sprachgebrauch eingedrungen war. Von Renate Zöller
Ilse Pabst (hinten rechts) mit ihren Geschwistern rund um das Jahr 1930/31. © Privatarchiv/Vera Christina Pabst

Meisterboxer und der Koffer mit Schmutzwäsche

04. Januar 2022
- Januar/Februar 2022 – Kulturkorrespondenz östliches Europa № 1427
Eine Schulzeit im Lettland der 1920er und 1930er. Klein wirkt sie, wie sie da auf dem großen Sofa sitzt. Doch die Augen der 102-Jährigen blicken hellwach herüber. Ilse Pabst wartet nur darauf, dass der Aufnahmeknopf gedrückt wird. Dann legt sie los: An ihre Schulzeit in Lettland vor neunzig Jahren kann sie sich noch gut erinnern. Alles begann in Tuck-um/Tukums, einer Kleinstadt knapp 65 Kilometer westlich von Riga, wo ihr Vater Heinz Schultz nach dem Ersten Weltkrieg eine Arztpraxis eröffnet hatte. Von Martin Pabst
Nickischschacht/Nikiszowiec ist eine historische Arbeitersiedlung in Kattowitz/Katowice und gilt oft als Filmkulisse für Produktionen über das oberschlesische Kohlerevier. ©Markus Nowak

Das oberschlesische Herz schlägt po naszymu

01. November 2021
- November/Dezember 2021 – Kulturkorrespondenz östliches Europa № 1426
Gegenwart und Vergangenheit der Alltagssprache der Oberschlesier gehen Hand in Hand mit der Geschichte der Region. Die Grenzen änderten sich, die Sprache trägt ihre Spuren. Heute von Aktivisten standardisiert, war sie noch vor vi erzig Jahren verboten. Der Rückblick auf die Zeit damals ist der Sprung in eine andere Welt. Ein Essay über die Mundart der heutigen Oberschlesier. Von Evelyne A. Adenauer
Das Herder-Institut hat in seinen Beständen die Briefe als auch Dialekt-Befragungen, die das Deutsch-Baltische Wörterbuch gemacht hat. © Dokumentesammlung Herder-Institut

Erbarmung! Von den »Eijenheiten« des baltischen Deutsch

01. November 2021
»Die alten baltischen Provinzen waren ein Naturschutzpark, nicht nur für Sitten, Zustände und Menschentypen, sondern auch für in Deutschland längst aus der Mode gekommene Worte und Redewendungen.« So charakterisierte der 1892 in Riga geborene Schriftsteller Werner Bergengruen die Menschen seiner Heimat und ihre (deutsche) Sprache. Zahlreiche Menschen werden diesen Satz in einem – vielfach aufgelegten – Lesebuch mit Bergengruen-Texten gelesen haben. Auch dessen Titel – Schnaps mit Sakuska – verweist auf die vielen Einflüsse, die das baltische Deutsch prägten. Von Martin Pabst
Die Idylle von Katzendorf/Cața in Siebenbürgen.  © IMAGO/imagebroker

Die Katze mit der Feder

01. September 2021
- September/Oktober 2021 – Kulturkorrespondenz östliches Europa № 1425
Im kleinen Dorf Katzendorf/Cața in Siebenbürgen vergibt der Schriftsteller und Drehbuchautor Frieder Schuller einen einmaligen Literaturpreis samt Schreibstipendium. Von Elise Wilk
Mathematikunterricht am Brukenthal-Gymnasium in Hermannstadt/Sibiu mit Martin Bottesch. Trotz seines Pensionsalters unterrichtet er weiterhin. © Annett Müller-Heinze

»Deutschboom« trotz Lehrermangels

01. September 2021
- September/Oktober 2021 – Kulturkorrespondenz östliches Europa № 1425
Die deutsche Minderheit in Rumänien ist nach dem Fall des Ceaușescu-Regimes verschwindend klein geworden. Doch ihre Schulen können sich vor Interessenten kaum retten. Sie sind eine Erfolgsgeschichte, wäre da nicht der Mangel an deutschsprachigen Lehrerinnen und Lehrern, vor allem in den Fächern Mathe, Physik und Chemie.  Wer diese studiert hat, geht lieber in die Wirtschaft, wo man deutlich mehr Geld verdienen kann als an einer staatlichen Schule. Von Annett Müller-Heinze
Die einstige Kaiserstraße in Franzenbad ist tagsüber eine vielfrequentierte Fußgängerzone, abends ist es dagegen ruhig. © Michael Bussmann

Stippvisite im westböhmischen Bäderdreieck: Karlsbad, Marienbad, Franzensbad gestern und heute

01. Juli 2021
- Juli/August 2021 – Kulturkorrespondenz östliches Europa № 1424
Bis ins frühe 20. Jahrhundert traf sich in den westböhmischen Bädern die internationale Hautevolee zum Sehen und Gesehenwerden. Zwei Weltkriege, Flucht und Vertreibung und der Kommunismus haben Spuren hinterlassen. Heute aber erstrahlen die traditionsreichen Kurbäder Karlsbad/Karlovy Vary, Marienbad/Mariánské Lázně und Franzensbad/Františkovy Lázně in neuer Pracht. Höchste Zeit, dort wieder einmal vorbeizuschauen. Von Gabriele Tröger
Im Berliner Poststadion tragen der FC Schalke 04 und der 1. FC Nürnberg das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft 1934 aus. Schalke gewinnt mit 2:1. Und Ernst Kuzorra und Fritz Szepan werden zu Legenden. Nach dem Spiel tragen Zuschauer Spieler von Schalke vom Spielfeld. Foto: © Ullstein Bild

Spiel des Lebens

03. Mai 2021
- Mai/Juni 2021 – Kulturkorrespondenz östliches Europa № 1423
Die schlesischen und masurischen Wurzeln des Fußballs im Ruhrgebiet. Von Jan Mohnhaupt
Historische Postkarten von Preßnitz im Dokumentarfilm »Generation ›N‹: Deutschböhme« von 2016, der ein Jahr später den deutsch-tschechischen Journalistenpreis gewonnen hat.

Eine besondere Spurensuche

26. März 2021
- März/April 2021 – Kulturkorrespondenz östliches Europa № 1422
Das deutsch-tschechische Schulprojekt »Preßnitz lebt – Přísečnice žije«. Von Marcela Svejkovská und Veronika Kupková
Die Grotte aus künstlichen Vulkansteinen mit dem Neptun-Brunnen auf einer historischen Postkarte zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Rechts eingeblendet: Möritz Gröbe | Fotos:  links: © Imago/Arkivi, rechts: © Wikicommons

Prags Großstadtwinzer der Gründerzeit

26. Februar 2021
- März/April 2021 – Kulturkorrespondenz östliches Europa № 1422
Wie das Erbe von Moritz Gröbe auch heute weiterbesteht und getrunken wird. Von Renate Zöller
Ortseingangsschild von Rot-Front, ehemals Bergtal. Foto: © Antonia Prokscha

Die letzten Deutschen in Bergtal

02. Februar 2021
- Januar/Februar 2021 – Kulturkorrespondenz östliches Europa № 1421
Russlanddeutsche in Kirgisistan – im Norden des Landes gründeten deutsche Siedler vor fast hundert Jahren die Siedlung Bergtal. Heute trägt der Ort den Namen Rot-Front. Einige Nachfahren der Siedler leben noch in dem Dorf, doch es werden immer weniger. In einem Museum versucht ein ehemaliger Lehrer, die Erinnerung an die Geschichte der Deutschen in Kirgisistan lebendig zu halten. Von Antonio Prokscha
Polnische Siedler – vermutlich noch im Jahr 1945 – gehen entlang der Reichsstraße 161 in Trecks in Richtung Stettin. Foto: © Książnica Pomorska, Dział Zbiorów Specjalnych, sygn.P-332 Szczecin

Wie wurde Stettin polnisch? Die Wirren in der Oderstadt im Jahr 1945

08. November 2020
- November/Dezember 2020 – Kulturkorrespondenz östliches Europa № 1420
Dass Hinterpommern und Stettin heute in Polen liegen, ist das Ergebnis der Westverschiebung Polens als Folge des Zweiten Weltkriegs. Die Rote Armee hatte die Ostgebiete des polnischen Staates der Vorkriegszeit annektiert und dafür die deutschen Ostgebiete schon bald nach dem Durchmarsch der Front im Frühjahr 1945 unter polnische Verwaltung gestellt. Bei der Potsdamer Konferenz im Juli und August des gleichen Jahres wurde jener Status quo auch von den Westalliierten anerkannt. Doch bis dahin herrschte – gerade in Stettin – eine gewisse Unsicherheit, auf welcher Seite der Grenze sich die Stadt befinden wird. Von Jörg Hackmann
Die einstige Kaiser-Wilhelm-Straße, die heute Aleja Papieża Jana Pawła II heißt, ist einer jener Straßenzüge mit den für Stettin typischen Altbauten. © ukasz/AdobeStock

Bedeutende Stettiner und ihre Häuser. Ein Spaziergang durch die Geschichte der Oderstadt

08. November 2020
- November/Dezember 2020 – Kulturkorrespondenz östliches Europa № 1420
Die pommersche Hafenstadt Stettin gehörte zu den im Zweiten Weltkrieg am stärksten zerstörten deutschen Städten. Und auch nach 1945 ging der Verlust der alten Bausubstanz weiter, als die in Trümmern liegende Altstadt abgetragen wurde und nach und nach den dringend benötigten Neubauten weichen musste. Erstaunlich, wie dennoch ganze Straßenzüge und Teile von Wohnvierteln inner- und außerhalb des Stadtzentrums überdauert haben. Ihre Geschichte und die ihrer ehemaligen Bewohner vor dem Vergessen zu bewahren, ist das Ziel einer touristischen Route durch die Oderstadt Stettin/Szczecin. Von Magdalena Gebala
Von herzhaft bis süß: Besonders reichhaltig wird bei der Ostertafel aufgetischt. © Anna Flack

Heimat auf dem Teller? Eine Betrachtung russlanddeutscher Esskultur(en)

15. Oktober 2020
»Die« russlanddeutsche Esskultur gibt es nicht. Denn Kultur befindet sich in ständigem Wandel. Einerseits wird an tradierten Wertvorstellungen und ...
Gleich am Eingang zum Museum stehen zwei Stoewer-Schmuckstücke: Das »Cabrio«-Modell Arkona links und der Personenwagen Sedina rechts. © Markus Nowak

Stoewers »Rückkehr« nach Stettin

27. August 2020
- September 2020 – Kulturkorrespondenz östliches Europa № 1418 | von Markus Nowak
Eine Sammlung mit über tausend Exponaten wechselte kürzlich ihren Besitzer und sicherte so ihre Zukunft
Im mondänen Seebad Opatija fand die Rivieria der Donaumonarchie ihre spektakulärste Ausprägung.© Falk2/wiki commons

Eine Schienenkreuzfahrt in die Geschichte

05. August 2020
Der Schienenstrang zum Seehafen der Habsburger Monarchie in Triest, eröffnet im Juli 1906, existiert noch bruchstückhaft und hat Wandlungen erfahren. Eine Kreuzfahrt der besonderen Art lässt den Touristen Slowenien und das angrenzende Istrien entdecken: Im Mittelpunkt der Fahrt – die Wocheinerbahn. Von Ulrich Miksch
Zu den legendärsten Kaffeehäusern gehörte das Café New York mit den prunkvollen Verzierungen. © Daniel Kaldori

Die Welt an einem Ort

07. Juli 2020
Auf der Suche nach dem Geist der Budapester Kaffeehäuser
Im Centrum Historii Zajezdnia, einer multimedialen Ausstellung zur Nachkriegsgeschichte von Breslau/Wrocław, wird anhand von alten Schildern illustriert, wie aus den deutschen Straßennamen polnische wurden – in der kommunistischen Zeit und nach 1989. Foto: © Markus Nowak

»Ehemalsdeutsch« – der Umgang mit deutscher Geschichte im Norden und Westen Polens

05. Mai 2020
- Mai 2020 – Kulturkorrespondenz östliches Europa № 1415 | von Karolina Kuszyk
Poniemieckie (Czarne Verlag, 2019) ist Karolina Kuszyks Auseinandersetzung mit dem Schicksal von »ehemalsdeutschen« Häusern, Friedhöfen und Gegenständen in West- und Nordpolen. Basierend auf den Erfahrungen von Menschen, die im »ehemalsdeutschen« Polen aufgewachsen sind, untersucht die Autorin, was die deutsche Vorkriegsgeschichte dieser Gebiete für die heute dort lebenden Polen bedeutet. Poniemieckie kann auch als Geschichte oder Anthropologie der Dinge bezeichnet werden. Die Reflexion über diesen Prozess des »Heimischwerdens« beginnt mit Alltagsgegenständen wie Möbeln, Geschirr, Büchern, Gemälden, Postkarten und sogar Einmachgläsern.
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