Hoch ragt die Burg über dem westslowakischen Trentschin/Trenčín – eine Festung, die über den Handelsrouten zwischen den heute mittelslowakischen Bergbaustädten und Mähren, Böhmen, Schlesien sowie Polen thronte. Für das Königreich Ungarn, in dem die Stadt damals lag, spielte sie vor allem während der Einfälle osmanischer Truppen eine wichtige Rolle. Die für die Geschichte Ostmitteleuropas bedeutende Stadt beherbergte auch eine besonders im 19. Jahrhundert anwachsende große jüdische Gemeinde. Gesprochen wurden hier Slowakisch, Ungarisch und Deutsch mit einer selbstverständlichen Dreisprachigkeit.
Der Themenabend zeigt die vielfältige Kultur von Stadt und Region. Mitwirkende sind Eva Umlauf, die nach ihrer Befreiung aus Auschwitz hier aufwuchs, der wichtige Vermittler jüdischen Lebens in der Slowakei Maroš Borský, der Trentschiner Schriftsteller Lukáš Cabala und seine Übersetzerin Stefanie Bose – Stadtschreiberin des Kulturforums in Trentschin ab Mai 2026 –, die Bundesvorsitzende der Karpatendeutschen Landsmannschaft Brunhilde Reitmeier-Zwick, der slowakische Experte für deutschsprachiges Leben in der Region Michal Korhel und das Ensemble Hudba na tanieri, das jüdische Musik interpretiert.
Ensemle »Hudba na tanieri«
www.hudbanatanieri.com
Um Anmeldung bis zum 19. März 2026 wird gebeten
per E-Mail an:
Eine Veranstaltung des
Deutschen Kulturforums östliches Europa in Zusammenarbeit mit dem
Slowakischen Institut Berlin, der
Botschaft der Slowakischen Republik in Berlin und der
Stiftung Karpatendeutsches Kulturerbe
Das Kulturforum wird gefördert vom
Bundesministerium des Innern.
| Datum | Mo, 23.03.2026 |
| Zeit | 18:00 Uhr |
| Eintritt | frei |
| Barrierefrei | Nein |
Botschaft der Slowakischen Republik in Berlin
Hildebrandstraße 25, 10785 Berlin, Deutschland
Adresse mit Google Maps öffnen.