Mehr als sechs Jahrzehnte nach Kriegsende wühlt ein lange verdrängtes Massaker an etwa 2000 Sudetendeutschen im Juni 1945 das tschechische Städtchen Postelberg/Postoloprty auf.
Sentimentale Spaziergänge mit alten Damen: Im deutschen Seniorenheim von Sibiu in Rumänien können Touristen übernachten und am Leben der Siebenbürger Sachsen teilhaben.
Das Literaturarchiv in Marbach fürchtet um seinen exzellenten Ruf, die literaturwissenschaftliche Forschung will endlich das gesperrte Material sichten: Was ist so heiß am Nachlass von Max Brod, dass die deutsch-israelischen Beziehungen darunter leiden?
Die Charta der Heimatvertriebenen war in manchem ihrer Zeit voraus: Sie ist ein Dokument des Willens zur Versöhnung, zur Integration und zum Wiederaufbau. Daran sollten sich im Kampf um die Deutungshoheit der Vertriebenengeschichte manche erinnern.