Dobrindt will die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung neu ausrichten. Historiker warnen vor einem »erinnerungspolitischen Paradigmenwechsel«. Der Bund der Vertriebenen springt dem Innenminister bei.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.06.2026

von Jochen Buchsteiner

[…] Außerdem warf der Vertriebenenbund der damaligen Direktorin Gundula Bavendamm vor, die Vertreibung nicht, wie vereinbart, »im Kontext« mit den NS-Verbrechen darzustellen, sondern den Begriff der »Kausalität« einzuführen. Insgesamt werde der Eindruck erweckt, »ein Verbrechen rechtfertige das andere«. In seiner neuen Stellungnahme bezeichnet der BdV die historische und internationale Einbettung des Themas zwar als »sinnvoll«, allerdings dürfe dies die Stiftung nicht zu einer »beliebigen allgemeinen Migrationsinstitution« machen. […]

»Schuld und Leid gleichzeitig aushalten«
Der gesamte Artikel in der Online-Ausgabe der F.A.Z.