Am Dienstag, d. 3. November 2026, ab 18:00 Uhr online auf ZOOM
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»Es gab nicht nur Krieg, sondern auch viel Kultur« – so beschreibt Aleksej Burov den Inhalt der zwei Zeitungen, die während des Ersten Weltkriegs im vom Deutschen Reich besetzten Vilnius herausgegeben wurden. Diese berichteten nicht nur vom Geschehen an der fernen Westfront und der deutlich näheren Ostfront, sondern auch intensiv über das Leben in der Stadt und Region selbst. Trotz der Beschränkungen des Kriegs gab es ein Deutsches Theater und wurden Konzerte, Ausstellungen, Vorträge und weitere Kulturveranstaltungen organisiert: »Anders gesagt, es gab nicht nur Krieg, sondern auch viel Kultur.«
Ass. Prof. Dr. Aleksej Burov lehrt am Institut für Sprachen und Kulturen des Ostseeraums der Universität Vilnius. Seine Forschungsschwerpunkte sind die deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters, apokalyptische Literatur des Mittelalters und – jenseits des Mittelalters – Reiseliteratur. Er war Gastgeber der zweiten und vierten Interdisziplinären deutsch-baltischen Nachwuchstagung im Herbst 2024 und 2026.
Moderation:

Die Teilnahme ist für alle Interessierten kostenlos. Den ZOOM-Einwahllink für alle Veranstaltungen der Reihe sowie Antworten auf Rückfragen erhalten Sie bei der Europäischen Akademie Mecklenburg-Vorpommern unter:
E-Mail:
oder
T. + 49 (0)3991 153711
Ein Vortrag im Rahmen der gemeinsamen Reihe »Die Baltischen Staaten. Unser unbekannter Nachbar im Osten?« des
Deutschen Kulturforums östliches Europa und der
Europäischen Akademie Mecklenburg-Vorpommern
Das Kulturforum wird gefördert vom
Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
| Datum | Di, 03.11.2026 |
| Zeit | 18:00 Uhr |
| Eintritt | mit Anmeldung |
| Barrierefrei | Ja |