Königsberg, das einstige Zentrum Ostpreußens, erhielt nach dem Zweiten Weltkrieg den russischen Namen Kaliningrad und wurde Teil der Sowjetunion. Heute ist die Stadt eine russische Exklave mit Grenzen zu Polen und Litauen.
Nach 1945 mussten hier verbliebene Ostpreußinnen und Ostpreußen mit neu angesiedelten Menschen aus anderen Regionen der UdSSR Seite an Seite leben – verbunden durch ihre Verlusterfahrungen, entzweit im Argwohn. Die Dokumentation von Ariel Litvin zeichnet durch Interviews, Archivmaterial und nachgestellten Szenen das komplexe Geflecht ihrer Begegnungen nach.
Ariel Litvin wurde 1976 als Andrey Proskuryakov in Russland geboren. Er lebt heute unter seinem neuen Namen in Israel und arbeitet dort als Journalist, Dokumentarfilmer und Fernsehregisseur.
Vor dem Film führt der Journalist und Historiker Bert Hoppe in den historischen Kontext sowie in die aktuelle Situation in Kaliningrad ein. Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Filmgespräch mit ihm statt, es moderiert Vera Schneider vom Deutschen Kulturforum.
Der Film wird im Rahmen der Reihe Nordöstliche Spuren im Kino gezeigt.
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2:58 Min.
Tickets für 10,– Euro sind online und an der Abendkasse beim SCALA Programmkino erhältlich.
Eine Veranstaltung des
Deutschen Kulturforums östliches Europa in Kooperation mit der
Kulturreferentin für Ostpreußen und das Baltikum am
Ostpreußischen Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung, dem
Nordost-Institut – IKGN und dem
SCALA Programmkino Lüneburg
Das Kulturforum wird gefördert vom
Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
| Datum | Di, 25.08.2026 |
| Zeit | 19:30 Uhr |
| Eintritt | siehe unten |
| Barrierefrei | Ja |
SCALA Programmkino Lüneburg
Apothekenstr. 17, 21335 Lüneburg, Deutschland
Adresse mit Google Maps öffnen.