In der Bukowina, seit dem 18. Jahrhundert ein Kronland des Habsburger Reiches, entstand im 19. Jahrhundert ein vielsprachiges »Europa im Kleinen«. Mit seinem geistigen Zentrum in Czernowitz (ukr. Tscherniwzi) inspiriert sie bis heute Filmemacher und Schriftstellerinnen als einzigartige plurikulturelle Kulturlandschaft.
Jana Osterkamp. Foto: © Bukowina-InstitutDie Historikerin Jana Osterkamp lehrt osteuropäische Geschichte an der Universität Augsburg, wo sie auch das
Bukowina-Institut leitet.
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Galizien und die Bukowina – zwei außergewöhnliche Kulturlandschaften – bestimmen 2026 das Jahresthema des Deutschen Kulturforums östliches Europa. Während ihrer Zugehörigkeit zur Donaumonarchie gewannen beide Regionen Profil und Strahlkraft; bis heute ranken sich Mythen und vielstimmige Erinnerungen um sie. Zugleich sind sie eng mit deutscher und deutschsprachiger Geschichte und Kultur verbunden.
Dienstag, 26. Mai 2026
Galizien. Erinnerungslandschaft nach dem Boom
Referentin: PD Dr. Veronika Wendland
Donnerstag, 25. Juni 2026
»Unser Nachbar Albert Hoffmann« und das Stanislauer Phänomen
Lesung und Gespräch mit der Dichterin und Übersetzerin Halyna Petrosanjak
Moderation: Klaus Harer
Eine Veranstaltung des
Deutschen Kulturforums östliches Europa in Zusammenarbeit mit der
Urania »Wilhelm Foerster« Potsdam.
Im Rahmen unseres Jahresthemas 2026: Galizien und Bukowina. Zwei außergewöhnliche Kulturlandschaften
Das Kulturforum wird gefördert vom
Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
| Datum | Mo, 15.06.2026 |
| Zeit | 18:00 Uhr |
| Eintritt | 9,– Euro | ermäßigt 7,– Euro |
| Barrierefrei | Ja |
Urania »Wilhelm Foerster« Potsdam
Gutenbergstraße 71, 14467 Potsdam, Deutschland
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