Kant & Königsberg
Ausstellung über Kants Biographie, seine Wirkungsstätte Königsberg, dessen Universität und die Region im zeithistorischen Kontext

Kant & Königsberg Platzhalterdarstellung für ausgewählte Veranstaltungen
Collage: © Ania Dejewska, www.de-pl-agentur.de, und Deutsches Kulturforum östliches Europa

Vor 302 Jahren wurde Immanuel Kant in Königsberg, dem heute russischen Kaliningrad, geboren. Die Schriften des berühmtesten Philosophen der Aufklärung werden immer noch auf der ganzen Welt gelesen. Sein Ende des 18. Jahrhunderts erschienener Text »Zum ewigen Frieden«, in dem Kant die Idee einer Weltfriedensordnung entwickelte, war visionär und ist angesichts des Vernichtungskriegs Russlands gegen die Ukraine und weiterer zahlreicher Gewaltexzesse auf unserem Planeten von erschütternder Aktualität.

In unserer zweisprachigen, deutsch-englischen Wanderausstellung zeigen wir Kant in seiner Heimatregion, die der Weltphilosoph nie verließ – kam doch die Welt mit ihren Handelsschiffen zu ihm in seine Hafenstadt. Ein Anliegen unserer Schau ist es, deren Geschichte bekannter zu machen, wobei wir auch eine Tafel der heutigen Stadt und der dortigen Kant-Rezeption widmen.

Mit den auf einigen Tafeln erscheinenden Kant-Figürchen der international bekannten Kinderbuchillustratorin Juliane Pieper richten wir uns an junge Ausstellungsbesuchende, denen wir das Wirken des Philosophen in einfachen Sätzen nahebringen möchten. Sie zeigen ihn bei seinen Lieblingshobbys Billardspielen und Senfmachen und natürlich seinen genau durchgeplanten Tagesablauf – will doch die Legende, dass die Königsbergerinnen und Königsberger ihre Uhren nach dem an ihrem Fenster vorbeispazierenden Kant gestellt haben.

Die Ausstellung ist zweisprachig, alle Texte finden sich auf Deutsch und Englisch.

Ausstellungseröffnung

Samstag, 9. Mai 2026
Uhrzeit und weitere Informationen folgen.

Weitere Informationen zur Wanderausstellung


Eine Wanderausstellung des Logo: DLKF Deutschen Kulturforums östliches Europa in Zusammenarbeit mit dem Logo: Ostpreußisches Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung Lüneburg Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung Lüneburg und dem Logo: Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa – BKGE Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa – BKGE. Gezeigt in Kooperation mit dem Logo: Stiftung Preußische Schlösser und GärtenSchloss Caputh

Das Kulturforum wird gefördert vom Logo: BMIBundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.


Cover: Kant & Königsberg Begleitheft zur gleichnamigen AusstellungBegleitheft zur Ausstellung
Kant & Königsberg
Potsdam, 2024
Herausgegeben vom Deutschen Kulturforum zur Wanderausstellung in Kooperation mit dem Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg und dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte des östlichen Europa Oldenburg


Logo: Jahresthema 2024: Kant & KönigsbergDie Ausstellung war Teil des Jahresthemas des Deutschen Kulturforum östliches Europa 2024: Kant & Königsberg