Von Ulrich Steinmetzger
Betrug oder Arbeit im Westen: Auf diese beiden Weisen konnte man in der katholisch-sozialistischen Volksrepublik seine Lebensqualität steigern. Die Wurzeln daheim und wie, warum und wozu man sie in die Welt mitnimmt, das umkreist Artur Becker in seinem neuen Erzählband. Fünfzehn Texte versammelt der seit 1985 in Deutschland lebende Prosaautor, Lyriker, Essayist und Übersetzer. Die sind alle von autobiographischen Verweisen durchzogen und undatiert. Sie entstanden wohl quer durch die Jahrzehnte. In ihrer Summe nun ergeben sie ein forsches, mitunter auch verklärendes Improvisieren über das Thema Herkunft und was sie mit einem macht. […]
Heimat verloren – und gefunden
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