Ernst von Glasow
Ausstellung: Ostpreußische Baudenkmäler und Landschaften – Kohle und Tuschzeichnungen

Ernst von Glasow Platzhalterdarstellung für ausgewählte Veranstaltungen
Ernst von Glasow: Zugbrücke bei Lötzen
Privatbesitz, © Kulturzentrum Ostpreußen Ellingen

In der Ausstellung werden Zeichnungen von der Marienkirche in Danzig/Gdańsk, der Marienburg/Zamek w Malborku, von Kirchen und Burgen sowie von charakteristischen Landschaften im ehemaligen Ostpreußen gezeigt. Ernst von Glasow schuf sie in der Nachkriegszeit als Erinnerungan die alte Heimat, die er nicht mehr besuchen konnte. Sie machen allerdings nur einen Teil seines künstlerischen Werks aus.

Ernst von Glasow (1897–1969), auf dem Gut seiner Familiein Partheinen im Kreis Heiligenbeil geboren (heute Kaliningrader Oblast), entwickelte schon als Kind eine künstlerische Neigung. Nach dem Abitur wurde er 1914 zum Militärdienst im Ersten Weltkrieg einbezogen. Durch das Erbe des väterlichen Gutes war sein Leben als Gutsbesitzer und Landwirt vorbestimmt. Zeichnen blieb auf die Freizeit beschränkt. Auch im Zweiten Weltkrieg diente er als Offizier und kam nach Kriegsende mit seiner Familie bei Verwandten im Oldenburger Münsterland, Landkreis Vechta, unter.

Ernst von Glasow: Zinten – evangelische Pfarrkirche | Privatbesitz, © Kulturzentrum Ostpreußen, EllingenZinten – evangelische Pfarrkirche

Mit 49 Jahren wagte Ernst von Glasow einen Neubeginn als freischaffender Maler. Schon in der amerikanischen Kriegsgefangenschaft hatte er sich der Aquarellmalerei gewidmet. In seinen Landschaftsbildern, Stadt- und Ortsansichtenzeichnete von Glasow ein typisches Bild der Nachkriegszeit in Südoldenburg.

Die Oldenburger Landschaft erinnerte den Künstler aber auch an die verlorene Heimat in Ostpreußen. Die Kohle- und Tuschzeichnungen in der Ausstellung – Ansichten von Städten und Ordensburgen, Landschaftsbilder vom Haff und entlang der Weichsel – sind Dokumente einer vergangenen Zeit. Sie wurden in verschiedenen Zeitungen veröffentlicht.

Ausstellungseröffnung

Samstag, 14. Mai 2022
15:00 Uhr
weitere Informationen

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag
10:00 Uhr – 17:30 Uhr

Anfahrt
  • Eisenbahn
    Regionalbahn bis Caputh-Schwielowsee oder Caputh-Geltow, ca. 20 Min. Fußweg
  • Omnibus
    Bus 607 vom Hauptbahnhof Potsdam bis Schloss Caputh
  • Schiff
    Schiff ab Anlegestelle Potsdam Lange Brücke zum Schloss Caputh

Eine Ausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und dem Kulturzentrum Ostpreußen im Deutschordensschloss Ellingen. Die Zeichnungen befinden sich im Privatbesitz.

Datum So, 15.05.2022
Ende 14.08.2022
Eintritt frei
Barrierefrei Ja
Schloss Caputh – Westlicher Erweiterungsflügel

Schloss Caputh – Westlicher Erweiterungsflügel
Straße der Einheit 2, 14548 Caputh, Deutschland Adresse mit Google Maps öffnen.

T. +49 (0)33209 70345
E-Mail:
schloss-caputh[ät]spsg.de

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