Das Programm »Grenzgänger« fördert u.a. in Mittel- und Ost- sowie Südosteuropa internationale Rechercheaufenthalte von Autoren, Filmemachern und Fotografen, die relevante gesellschaftliche Themen und Entwicklungen aufgreifen und sich differenziert mit anderen Ländern und Kulturen auseinandersetzen wollen. Ein Programm der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit dem Literarischen Colloquium Berlin
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Screenshot von www.grenzgaengerprogramm.de

Die Robert Bosch Stiftung und das Literarische Colloquium Berlin möchte Autoren bei den Recherchen für Veröffentlichungen unterstützen, die u.a. Mittel- und Osteuropa sowie Südosteuropa als Thema grenzüberschreitend und für ein breites Publikum aufbereiten.

Die Veröffentlichungen sollen zu Diskussionen anregen, den Dialog und das gegenseitige Verständnis fördern und können unterschiedliche Themenbereiche, Länder und historische Epochen umfassen. Willkommen sind literarische und essayistische Prosa, Foto(text)bände, Kinder- und Jugendbücher, aber auch andere Formen wie Drehbücher für Dokumentarfilme und Hörfunkbeiträge. Die »Grenzgänger« können ihre Werke zudem in öffentlichen Veranstaltungen präsentieren. Für die Durchführung dieser Veranstaltungen stellt die Robert Bosch Stiftung Mittel zur Verfügung. Interessierte Institutionen können finanzielle Unterstützung für Grenzgänger-Veranstaltungen beantragen.

Was kann gefördert werden?

  • Es können pauschale Recherchestipendien in Höhe von
    • 2.000 €
    • 4.000 €
    • 6.000 €
    • 8.000 €
    • 10.000 €
    beantragt werden, abhängig von Rechercheaufwand und - dauer. Damit sollen die Kosten für Reise, Unterkunft, Verpflegung, Visa und Dolmetscher abgedeckt sowie die Lebenshaltungskosten während der Recherche bezuschusst werden.

Was kann nicht gefördert werden?

  • Fachwissenschaftliche Veröffentlichungen, Zeitungsartikel, Reiseführer, Sammelbände, Theaterprojekte, Lyrik, Spielfilme und Übersetzungsprojekte
  • Verlags- und Produktionskosten
  • Allgemeine Arbeitsmittel, Bürokosten und Infrastrukturmaßnahmen

Zweitbewerbungen und Bewerbungen, die mehrere Projekte umfassen, sind nicht möglich.

Interessierte richten eine schriftliche Bewerbung an das Literarische Colloquium Berlin. Die Bewerbungsunterlagen sind im Internet zu finden unter www.bosch-stiftung.de/grenzgaenger oder www.lcb.de/grenzgaenger. Nur vollständige Bewerbungsunterlagen können berücksichtigt werden.

Mit folgenden Unterlagen können Sie sich bewerben:

  • Bewerbungsformular
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Exposé
  • Erläuterungen zu Rechercheplanung (Reiseroute und -dauer)
  • Interessenserklärung oder Vertrag von: Verlag/Sender/Agentur oder Produktionsfirma im deutschsprachigen Raum
  • Bereits veröffentlichte Bücher oder Medienbeiträge, Rezensionen und/oder Arbeitsproben (CD und DVD bitte in zweifacher Kopie).
    Die Arbeitsproben sollten dem geplanten Vorhaben inhaltlich und formal möglichst nahe kommen.

Den ausgewählten Grenzgänger-Stipendiaten werden Kontakte in den Zielländern aus dem Netzwerk der Robert Bosch Stiftung und des LCB zur Unterstützung der Recherchereisen vermittelt.

Bewerbungsschluss: jeweils zum 30. April und 31. Oktober (Eingangsstempel LCB)

Eine unabhängige Jury wählt aus den eingehenden Bewerbungen Projekte zur Förderung aus. Die Entscheidungen werden voraussichtlich jeweils Mitte Juli bzw. Mitte Januar mitgeteilt.

Ansprechpartner

Robert Bosch Stiftung
Heidehofstr. 31
70184 Stuttgart
• Elisabeth van Gelder
Projektmanagerin
T. +49 (0)711 46084-146
• Julian Hermann
Senior Projektmanager
T. +49 (0)711 46084-187

Literarisches Colloquium Berlin e.V.
Am Sandwerder 5
14109 Berlin
• Inga Niemann
T: +49 (0)30 816996-64
E-Mail: niemann[at]lcb.de

www.grenzgaengerprogramm.de
Ausführliche Informationen zum Programm und den Ausschreibungen

www.bosch-stiftung.de/grenzgaenger
Weitere Informationen auf der Website der Robert Bosch Stiftung

www.lcb.de/grenzgaenger
Weitere Informationen auf der Website des Literarischen Colloquiums Berlin