Wanderausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa

Wanderausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa
Wanderausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa

In den meist deutschsprachigen Städten Siebenbürgens breiteten sich reformatorische Ideen schon zu Beginn der 1520er Jahre aus. Die „Sächsische Nation“, einer der drei Stände des seit 1541 selbständigen Wahlfürstentums Siebenbürgen, führte 1550 die Reformation nach Wittenberger Vorbild durch, die anderen Deutschen des Landes schlossen sich an. Mit den vier anerkannten Konfessionen des Augsburger und des Schweizer Bekenntnisses, des Unitarismus und des Katholizismus sowie mit der Tolerierung der griechisch-orthodoxen Ostkirche etablierte sich die stabilste Glaubensvielfalt Europas.

In der Wanderausstellung werden die Voraussetzungen und Zeitumstände der Reformation ebenso erläutert wie das Entstehen der verschiedenen Kirchen, die Einwanderung protestantischer Glaubensflüchtlinge im 17./18. Jahrhundert und das Wirken protestantischer Kirchen im heutigen Rumänien. Die zehn reich bebilderten Banner sind dreisprachig – Deutsch, Rumänisch und Ungarisch – und Teil eines Ausstellungsprojekts des Deutschen Kulturforums östliches Europa. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Stationen der Ausstellung

04.05. bis 18.06.2017
Donauschwäbischen Zentralmuseum, Ulm

31.05. bis 28.07.2017
Haus des Deutschen Ostens, München

15.05. bis 25.05.2017
Schwarze Kirche, Kronstadt

26.05.2017
Stadtkirche Sankt Marien, Wittenberg

02.06. bis 05.06.2017
Evang. Pfarrhaus Dinkelsbühl

09.06. bis 11.06.2017
Evang. Stadtpfarrgemeinde A.B. Schässburg/Sighişoara

24.06. bis Juli 2017
Ungarndeutsches Museum, Tata

 

Wanderausstellung

Aus Anlass des 500. Jahrestags des Beginns der Reformation 2017 will das Deutsche Kulturforum östliches Europa mit mehreren Wanderausstellungen dieses Thema einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland und in den heute betroffenen Ländern ins Bewusstsein rufen: Sieben Ausstellungsmodule, meist mehrsprachig, werden sukzessive ab Herbst 2016 präsentiert. Durch den Verweis auf das östliche Europa soll zugleich dem Themenjahr »Reformation und die eine Welt« der Lutherdekade Rechnung getragen werden, das die europa- und weltweiten Bezüge des Reformationsgeschehens in den Mittelpunkt stellt.

Die Wanderausstellung »Reformation im östlichen Europa« besteht aus einer Überblicksdarstellung sowie sechs Regionalmodulen:

  • Polen-Litauen und Preußenland (dt./poln.)

  • Pommern und Ostbrandenburg (dt./poln.)

  • Schlesien (dt./poln.)

  • Die Böhmischen Länder (dt./tschech.)

  • Oberungarn/Slowakei (dt./slow./ung.)

  • Siebenbürgen (dt./rum./ung.).

(Die ersten Stationen wurden im September eröffnet, bis Frühjahr 2017 folgen alle weiteren Module.)

Eine Wanderausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa im Rahmen des Jahresthemas 2017: Mehr als Luther. Reformation im östlichen Europa

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