Nachdem sich der Eiserne Vorhang gehoben hat und die meisten osteuropäischen Staaten inzwischen der Europäischen Union beigetreten sind, haben sich die Voraussetzungen für die Erforschung musikalischer Prozesse im östlichen Europa grundlegend verändert. Die systematische Erschließung dieser – immer noch von erheblichen Forschungsdefiziten geprägten – Felder verbindet sich nun mit internationalen Kooperationsmöglichkeiten, die nachhaltig auch das kulturelle Zusammenwachsen Europas zu fördern vermögen.

Kontakt:

Deutsche Musikkultur im östlichen Europa
Abteilung für Musikwissenschaft
Universität Bonn
Adenauerallee 4–6
53113 Bonn
T.: +49 (0) 228 739 555
F.: +49 (0) 228 734 301
E-Mail: dmk-oeu[at]uni-bonn.de
Internet: www.dmk-oeu.de
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Profil:

Nachdem sich der Eiserne Vorhang gehoben hat und die meisten osteuropäischen Staaten inzwischen der Europäischen Union beigetreten sind, haben sich die Voraussetzungen für die Erforschung musikalischer Prozesse im östlichen Europa grundlegend verändert. Die systematische Erschließung dieser – immer noch von erheblichen Forschungsdefiziten geprägten – Felder verbindet sich nun mit internationalen Kooperationsmöglichkeiten, die nachhaltig auch das kulturelle Zusammenwachsen Europas zu fördern vermögen.

Vor diesem Hintergrund fragt die Projekt-Thematik unter wechselnden Perspektiven nach der deutschen Musikkultur im östlichen Europa. Dabei hat das Vorhaben seine Regionalstudien zunächst auf die Aspekte von »Migration, Korrelation und Interferenz« konzentriert (Projektschwerpunkte 2004–2006); inzwischen dominieren die Fragen nach dem Zusammenhang von »Musikgeschichtsschreibung und Erinnerungskulturen« (Projektschwerpunkte 2007–2010). In der Ausarbeitung der einzelnen Themen setzt das Projekt insbesondere auf ein enges, auch interdisziplinäres Zusammenwirken mit deutschen und ausländischen Fachkolleginnen und -kollegen. Theoretisch und methodisch versucht sich diese Arbeit an den neueren Standards der kulturwissenschaftlich-historischen Forschung zu orientieren.

Das Projekt wurde im Januar 2004 an der Universität Bonn etabliert und ist dort einerseits an der Abteilung für Musikwissenschaft/Sound Studies (dem früheren, seit dem 1.10.2005 aufgelösten Musikwissenschaftlichen Seminar), anderseits am interdisziplinären Zentrum für Kulturwissenschaft/Cultural Studies angesiedelt. Es wird von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert und sieht seine Aktivitäten parallel zu denjenigen des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa.

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