24.10.2018

Reportagen 1924–1928

Reportagen 1924–1928
In sein Reportagen aus den Jahren 1924 bis 1928 beschreibt Jaksch die rauen Verhältnisse im Sudetenland ohne Umschweife

»Das Buch bietet eine Sammlung von Sozialreportagen aus der Feder von Wenzel Jaksch, die in den Jahren 1924 bis 1928 im Zentralorgan der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Sozialdemokrat erschienen. Jaksch unternahm als junger Journalist längere Reisen durch das deutschsprachige Grenzgebiet der Tschechoslowakei. Er beschreibt die dortigen rauen Verhältnisse ohne Umschweife und seine Reportagen fangen trotz eines politischen Einschlags den Zeitgeist und das Streben um eine soziale Sicherheit für die Ärmsten der Armen ein. Jakschs Texte sind ein einzigartiger Blick auf die sozialen, gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse im tschechoslowakischen Grenzland der Zwischenkriegszeit. Die Reportagen werden ergänzt durch Zeichnungen und Fotografien, die das Elend im Sudetenland noch näher bringen.

Zum Autor

Wenzel Jaksch (1896-1966) war ein sudetendeutscher Politiker, Mitglied der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei. 1938 wurde er zum letzten Vorsitzenden dieser Partei gewählt. Im Londoner Exil wurde er zum Gegner der Politik des tschechoslowakischen Präsidenten Edvard Beneš, die auf eine Vertreibung der Sudetendeutschen abzielte. Nach dem Krieg saß Jaksch für die SPD im Bundestag.«
(Quelle: Verlagsbuchhandlung Sabat)

Jaksch, Wenzel: Verlorene Dörfer, verlassene Menschen … Reportagen 1924–1928, Verlagsbuchhandlung Sabat, Kulmbach 2018, Hardcover, 320 Seiten, mit zahlreichen Zeichnungen und Fotografien
24,95 €, ISBN 978-3-943506-48-8

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