13.02.2017

Erinnerungspolitische Befunde, bildungspolitische Impulse und didaktische Innovationen

Erinnerungspolitische Befunde, bildungspolitische Impulse und didaktische Innovationen
Erinnerungspolitische Befunde, bildungspolitische Impulse und didaktische Innovationen

»Marcin Wiatr leistet einen Beitrag zur Rekonstruktion, aber auch zur Versachlichung und Weiterentwicklung des seit 1989 in Polen geführten bildungspolitischen Diskurses über die Aufarbeitung und Aneignung des deutschen Kulturerbes. Im Zentrum des Projektes steht ›Oberschlesien‹ – einerseits als Gegenstand einer erinnerungspolitischen Untersuchung, andererseits als Schauplatz virulenter bildungspolitischer Entwicklungen, die symbolisch in das erstmalig erscheinende Geschichtsbuch zur Regionalkunde Oberschlesiens einfließen.

Ziel der Studie ist, der bildungspolitischen Debatte in Polen wie Deutschland eine verlässliche Basis zu geben, um (auch) deutsches Kulturerbe als Europäisierungsmoment der oberschlesischen Geschichte zu begreifen. Weiter will sie andeuten, wie Oberschlesien als ein multikulturell geprägter Erinnerungsort im Unterricht erfolgreich vermittelt werden kann.«
(Quelle: Vandenhoeck & Ruprecht)

Dr. Marcin Wiatr ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Georg-Eckert-Instituts in Braunschweig, wo er zu bildungspolitischen Prozessen und Minderheitenfragen in ostmitteleuropäischen Grenzregionen forscht. Im verlag des Deutschen Kulturforums erschien 2016 sein .

Wiatr, Marcin: Oberschlesien und sein kulturelles Erbe. Erinnerungspolitische Befunde, bildungspolitische Impulse und didaktische Innovationen, 1. Auflage 2016, 324 Seiten kartonier, Band 140 von Eckert. Die Schriftenreihe Studien des Georg-Eckert-Instituts zur internationalen Bildungsmedienforschung
39,00 €, ISBN 978-3-8471-0593-0

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