22.05.2014

Bibliothek einer verlorenen Welt

Bibliothek einer verlorenen Welt
Richard Wagner hat eine fiktive Bibliothek erschaffen – und einen Bibliothekar, der zur Besichtigung einer untergegangenen Welt bittet, die immerhin fünf Jahrhunderte überdauerte und auch heute nichts von ihrer Strahlkraft verloren hat.

»Wiener Kaffeehäuser, Sigmund Freuds Couch, Schriftsteller wie Franz Kafka, Robert Musil und Joseph Roth; Kaiser, Könige und Vampire - Richard Wagner führt den Leser durch die Seelenlandschaft Mitteleuropas.

Eine fiktive Bibliothek, ein Bibliothekar, der zur Besichtigung einer untergegangenen Welt bittet, die immerhin fünf Jahrhunderte überdauerte und auch heute nichts von ihrer Strahlkraft verloren hat: Wer der Einladung folgt, stößt auf historische und literarische Fundstücke, die ein vielstimmiges Bild der Donaumonarchie zeichnen.

Der Autor

Richard Wagner, geboren 1952 im rumänischen Banat, arbeitete als Journalist und veröffentlichte Lyrik und Prosa in deutscher Sprache. Nach Arbeits- und Publikationsverbot verließ er Rumänien im Jahr 1987 und lebt seitdem als freier Schriftsteller in Berlin. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Zuletzt erschienen von ihm der Roman Belüge mich (2011) und, gemeinsam mit Thea Dorn, Die deutsche Seele (2011).«
(Quelle: Verlag Hoffmann und Campe)

Im Jahr 2008 erhielt Richard Wagner für sein Gesamtwerk den Georg Dehio-Buchpreis des Deutschen Kulturforums.

Wagner, Richard: Habsburg. Bibliothek einer verlorenen Welt, Hamburg, 2014, Verlag Hoffmann und Campe, gebunden, 240 Seiten, 20,5 x 12,5 cm
27,99 €, ISBN: 978-3-455-50306-7

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