26.04.2012

Comicroman über einen Fahrdienstleiter im Altvatergebirge, den die Geister der deutsch-tschechische Geschichten nicht loslassen

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Comicroman über einen Fahrdienstleiter im Altvatergebirge, den die Geister der deutsch-tschechische Geschichten nicht loslassen
Comicroman über einen Fahrdienstleiter im Altvatergebirge, den die Geister der deutsch-tschechische Geschichten nicht loslassen. Aus dem Tschechischen von Eva Profousová

Aus dem Tschechischen von Eva Profousová

»Ende der achtziger Jahre. Alois Nebel arbeitet als Fahrdienstleiter an einem kleinen Bahnhof in Weißbach/Bílý Potok, einem abgelegenen Ort an der tschechoslowakisch-polnischen Grenze im Altvatergebirge, dem früheren Sudetenland. Er ist ein Einzelgänger, der das Sammeln alter Fahrpläne der Gesellschaft von Menschen vorzieht. Doch manchmal legt sich der Nebel über die Bahnstation, und dann sieht er Züge mit Geistern und Schatten aus der dunklen Vergangenheit Mitteleuropas: dem Zweiten Weltkrieg, der Vertreibung der Deutschen, der sowjetischen Besatzung.

Alois Nebel wird diese Alpträume nicht los und endet schließlich in einem Sanatorium. Dort lernt er ›den Stummen‹ kennen, der bei dem Versuch, die Grenze zu überqueren, verhaftet wurde. Niemand weiß, warum er nach Bílý Potok gekommen ist oder was er dort sucht, aber er ist es, der Alois Nebel dabei hilft, den Kampf gegen seine Dämonen aufzunehmen …«
(Quelle: Voland & Quist Verlag)

Švejdík, Jaromír (»Jaromir 99«); Rudiš, Jaroslav: Alois Nebel, Leipzig, Voland & Quist, 2012, Comicroman, 360 Seiten
24,90 € , 978-3-863910-12-9

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