30.11.2018

Nach dem Vorbild der gerade zugrunde gegangenen österreichisch-ungarischen Monarchie entstand 1918 das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen. Es suchte die scheinbar ähnlichen Völker, die auf demselben Boden lebten, zu vereinen. Eine kuriose Idee mit bösen Folgen.

Neue Zürcher Zeitung, 30.11.2018
Neue Zürcher Zeitung, 30.11.2018
6185, 6205, 6175
Nach dem Vorbild der gerade zugrunde gegangenen österreichisch-ungarischen Monarchie entstand 1918 das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen. Es suchte die scheinbar ähnlichen Völker, die auf demselben Boden lebten, zu vereinen. Eine kuriose Idee mit bösen Folgen.
Nach dem Vorbild der gerade zugrunde gegangenen österreichisch-ungarischen Monarchie entstand 1918 das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen. Es suchte die scheinbar ähnlichen Völker, die auf demselben Boden lebten, zu vereinen. Eine kuriose Idee mit bösen Folgen.

Von Bora Ćosić

[…] Das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen war nach dem Vorbild der gerade zugrunde gegangenen österreichisch-ungarischen Monarchie geschaffen worden und versuchte, die scheinbar ähnlichen Völker, die auf demselben Boden lebten, zu vereinen, wobei es en passant ein paar kleinere vernachlässigte. Obwohl es Ungarn, Juden, Albaner, Slowaken und Roma gab, war es der Staat dreier Völker, der Serben, Kroaten und Slowenen, die anderen hatten zu schweigen. […]

Eine Illusion, die ins Verderben führte – vor hundert Jahren entstand das jugoslawische Königreich
Der gesamte Artikel in der Online-Ausgabe der NZZ

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