31.01.2018

»Vertreibungen und Wanderungsbewegungen hat es in der Geschichte immer gegeben«, weiß Magdalena Oxfort (Kulturreferat Westpreußen). Die Vertreibung von 14 Millionen Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg allerdings sei die größte Vertreibung der Geschichte, sagt Herbert Kober.

Die Glocke, 31.01.2018
Die Glocke, 31.01.2018
6196, 6182
»Vertreibungen und Wanderungsbewegungen hat es in der Geschichte immer gegeben«, weiß Magdalena Oxfort (Kulturreferat Westpreußen). Die Vertreibung von 14 Millionen Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg allerdings sei die größte Vertreibung der Geschichte, sagt Herbert Kober.
»Vertreibungen und Wanderungsbewegungen hat es in der Geschichte immer gegeben«, weiß Magdalena Oxfort (Kulturreferat Westpreußen). Die Vertreibung von 14 Millionen Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg allerdings sei die größte Vertreibung der Geschichte, sagt Herbert Kober.

[…] Am 23. August 1946 sei dann der Befehl gekommen, sich einen Tag später an einer fünf Kilometer entfernten Bahnstation einzufinden. »Was soll man mitnehmen? Lebenswichtige Entscheidungen mussten in einer Nacht gefällt werden«, blickte er zurück. In Viehtransportern sei es gen Westen gegangen, in Marienborn bei Helmstedt habe man in Personenzüge umsteigen dürfen. Der Zug mit seiner Familie an Bord hatte Warendorf als Ziel. Dort angekommen, sei man verdreckt und abgekämpft in einer langen Kolonne durch die Stadt zum Gestüt gezogen, wo eine Pferdebox als erste Unterkunft gedient habe. […]

Vertriebene ziehen in Kolonne zum Gestüt
Der gesamte Artikel in der Online-Ausgabe der Glocke

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