19.11.2017

Überreste einer Kleinstadt

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.11.2017
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.11.2017
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Überreste einer Kleinstadt
An der Oder kann man die Überreste einer deutschen Kleinstadt besichtigen. Der Krieg hat sie zermalmt. Aber viele Keller sind erhalten und erzählen Geschichten der früheren Hausbewohner. Wenn man nur ein bisschen gräbt.

Von Peter Carstens

[…] Siebzig Jahre lagen die Reste von Altstadt und Festung im militärischen Sperrgebiet der Sowjetarmee entlang der Oder-Grenze zwischen der DDR und Polen. Ein fast vergessenes Terrain. Bis Anfang der neunziger Jahre die Grenzen sich öffneten und das Gelände demilitarisiert wurde. In der früheren Grenzabfertigungsanlage hat heute ein Museum seine Büros. […] Gegraben wird im alten Küstrin in Kellern und Gewölben. Die Brüder Perkun, Archäologen und Grabungsspezialisten aus Posen, kommen immer wieder her und legen einzelne Räume frei, mal mit dem Bagger, dann mit Schäufelchen und Handarbeit. Zu besseren Orientierung der Besucher wurden auch alte Straßenschilder neu errichtet, am Kattewall erinnert eine Tafel an das Geschehen. Das Museum in der Festung ist ebenfalls recht gut ausgebaut. […]

In den Ruinen von Küstrin
Der gesamte Artikel in der Online-Ausgabe der F.A.Z.

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