27.06.2017

Von Wittenberg nach Budapest

Budapester Zeitung, 02.06.2017
Budapester Zeitung, 02.06.2017
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Von Wittenberg nach Budapest
Was haben der Reformator Philipp Melanchton, ein ungarischer Raritätensammler aus dem 19. Jahrhundert und die Reichskanzlei des Dritten Reichs gemeinsam? Alle waren im Kontakt mit dem Testament von Martin Luther. Schon an diesem Umstand können wir feststellen, dass das Testament vom »Vater der Reformation« eine spannende Geschichte haben muss. Seit 1804 befindet sich das Dokument in Ungarn und ist heute im Besitz der Evangelisch-Lutherischen Kirche des Landes. In diesem Jahr kehrt »Luthers Letzter Wille« jedoch für eine Zeit nach Wittenberg zurück, in die Stadt, in der er einst verfasst worden war.

Von Péter Dugár

[…] Über Jahrzehnte wurde es ruhig um das Luther-Testament. Erst 1878 kam die Frage auf, ob die Urkunde denn wirklich echt sei. Zur Klärung dieser Frage wurde ein Komitee eingesetzt, dessen Mitglieder vor allem hoch angesehene Historiker und Akademiker waren, doch auch der Pfarrer der Pester deutschen Gemeinde, Alexander Doleschall, gehörte dazu. Während der Nachforschungen wurde die Testamentsurkunde mit mehreren Handschriften Luthers verglichen, des Weiteren wurde auch das Papier untersucht, auf dem man ein Wasserzeichen aus der Zeit Luthers fand. Aufgrund dieser Untersuchungen stellte das Komitee fest, dass es sich bei der Testamentsurkunde tatsächlich um Luthers eigenhändig verfassten Letzten Willen handelt. […]

Der lange Weg des Luther-Testaments
Der gesamte Artikel in der Online-Ausgabe der Budapester Zeitung

 

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