05.12.2016

Als Prinz Eugen von Savoyen die Festung Temeswar 1716 eroberte, zogen die Osmanen und bald darauf sein Heer ab. Es folgte die »Invasion« der habsburgischen Beamten.

Die Presse, 05.12.2016
Die Presse, 05.12.2016
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Als Prinz Eugen von Savoyen die Festung Temeswar 1716 eroberte, zogen die Osmanen und bald darauf sein Heer ab. Es folgte die »Invasion« der habsburgischen Beamten.
Als Prinz Eugen von Savoyen die Festung Temeswar 1716 eroberte, zogen die Osmanen und bald darauf sein Heer ab. Es folgte die »Invasion« der habsburgischen Beamten.

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[…] Das österreichische Kaiserhaus wollte hier Profis eingesetzt wissen. Es bevorzugte Beamte aus den umliegenden Provinzen, um sprachliche Barrieren zu vermeiden. Außerdem sollten sie bereits administrative Erfahrung mitbringen. Ein zuvor geleisteter Militärdienst in der Gegend war kein Nachteil für die Besetzung. Die Militärs brachten eine gewisse Raumkenntnis mit und stellten die Führungsriege. Grundsätzlich empfahl ein Forum aus Hofkammerräten und Hofkriegsräten dem Kaiser das Personal. Erst wenn dieser zustimmte, ging es für die Beamten in den wegen der Begleitumstände zwar exotischen, aber etwas lukrativeren »Nahen Osten«. Damit stülpten die Habsburger ein engmaschiges, treues Beamtennetz von höheren bis zu niederen Diensten über das Banat. […]

Beamte für das exotische Banat
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