20.04.2016

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden tausende Schlesier in Sachsen heimisch. Doch im Gegensatz zu ihren westlichen Landsmänner war die Traditionspflege in der DDR verpönt. Erst nach der Wende durfte sich in Mügeln die Heimatgruppe Liegnitz-Lüben gründen. Jetzt schauen die verbliebenen 55 Mitglieder der Heimatgruppe auf das 20-jährige Bestehen zurück.

Leipziger Volkszeitung, 20.04.2016
Leipziger Volkszeitung, 20.04.2016
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Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden tausende Schlesier in Sachsen heimisch. Doch im Gegensatz zu ihren westlichen Landsmänner war die Traditionspflege in der DDR verpönt. Erst nach der Wende durfte sich in Mügeln die Heimatgruppe Liegnitz-Lüben gründen. Jetzt schauen die verbliebenen 55 Mitglieder der Heimatgruppe auf das 20-jährige Bestehen zurück.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden tausende Schlesier in Sachsen heimisch. Doch im Gegensatz zu ihren westlichen Landsmänner war die Traditionspflege in der DDR verpönt. Erst nach der Wende durfte sich in Mügeln die Heimatgruppe Liegnitz-Lüben gründen. Jetzt schauen die verbliebenen 55 Mitglieder der Heimatgruppe auf das 20-jährige Bestehen zurück.

Von Bärbel Schumann

Mügeln. Diesen Nachmittag haben 55 Frauen und Männer seit Wochen in ihrem Kalender vorgemerkt. Die meisten sind hochbetagt, mit grauem, schütterem Haar. Alle eint Heimat. Keine in Sachsen, sondern in Schlesien. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurden sie von dort vertrieben. In Sachsen fanden sie ein neues Zuhause. Denn Heimat ist dort, wo die Wurzeln liegen, bemerkt eine der Frauen erklärend. An diesem Nachmittag wird gefeiert, das 20-jährige Bestehen der Heimatgruppe, die im Mai 1996 gegründet wurde und in der Bundesgruppe Liegnitz organisiert ist. […]

Mügelner Heimatgruppe schaut auf 20 Jahre schlesische Traditionspflege zurück
Der gesamte Artikel in der Online-Ausgabe der Leipziger Volkszeitung

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