29.05.2015

Die gewaltsame Abschiebung der Sudetendeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg war in Tschechien jahrzehntelang ein Tabu-Thema. Das will die Stadt Brünn jetzt ändern: Sie will in einer Gedenkstunde an die Opfer des Todesmarsches von Brünn erinnern – nicht unbegleitet von Kritik.

von Stefan Heinlein
von Stefan Heinlein
Die gewaltsame Abschiebung der Sudetendeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg war in Tschechien jahrzehntelang ein Tabu-Thema. Das will die Stadt Brünn jetzt ändern: Sie will in einer Gedenkstunde an die Opfer des Todesmarsches von Brünn erinnern – nicht unbegleitet von Kritik.
Die gewaltsame Abschiebung der Sudetendeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg war in Tschechien jahrzehntelang ein Tabu-Thema. Das will die Stadt Brünn jetzt ändern: Sie will in einer Gedenkstunde an die Opfer des Todesmarsches von Brünn erinnern – nicht unbegleitet von Kritik.

Deutschlandfunk, 29.05.2015

[…] Tatsächlich sorgt das Kapitel Flucht und Vertreibung noch immer regelmäßig für politische Debatten in Tschechien. Während eine junge Generation in Kunst, Kultur und Wissenschaft immer stärker kritische Fragen zur eigenen Schuld und Verantwortung für die Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg stellt, ist das Thema für viele Politiker vor allem auf regionaler Ebene noch immer ein Tabu. Oberbürgermeister Petr Vokral hofft deshalb mit seiner Stadt Vorbild zu sein für einen neuen Umgang mit der gemeinsamen Geschichte beider Nachbarländer. […]

Gedenken an Todesmarsch von Brünn
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