20.05.2015

Erstmals hat die mährische Hauptstadt Brünn die Vertreibung zigtausend Deutscher aus der Tschechoslowakei offiziell bedauert. Bei den Todesmärschen waren Tausende ums Leben gekommen. Das Wissen um die Tragödie solle verhindern, »dass sich derartige Sachen in Brünn wiederholen«

Erstmals hat die mährische Hauptstadt Brünn die Vertreibung zigtausend Deutscher aus der Tschechoslowakei offiziell bedauert. Bei den Todesmärschen waren Tausende ums Leben gekommen. Das Wissen um die Tragödie solle verhindern, »dass sich derartige Sachen in Brünn wiederholen«
Erstmals hat die mährische Hauptstadt Brünn die Vertreibung zigtausend Deutscher aus der Tschechoslowakei offiziell bedauert. Bei den Todesmärschen waren Tausende ums Leben gekommen. Das Wissen um die Tragödie solle verhindern, »dass sich derartige Sachen in Brünn wiederholen«.

Wirtschaftsblatt,19.05.2015

[…] »Die Stadt Brünn bedauert aufrichtig die Ereignisse vom 30. Mai 1945 und den folgenden Tagen, wo Tausende Menschen zum Abgang aus der Stadt aufgrund des Prinzips der Kollektivschuld oder ihrer Sprache gezwungen wurden«, heißt es laut der Nachrichtenagentur CTK in dem Dokument in Anspielung auf den »Brünner Todesmarsch« von rund 20.000 Deutschen, bei dem etwa ein Zehntel der Menschen gestorben sind. […]

Brünn bedauert Vertreibung der Sudetendeutschen nach Österreich 1945
Der gesamte Artikel in der Online-Ausgabe des Wirtschaftsblatts

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