29.10.2012

Vom Professor zum Dorfschreiber, von Leipzig nach Siebenbürgen: Wie ich beim Leben in einer Welt von gestern mit einer Anstellung auch die Einstellung wechselte.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.10.2012
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.10.2012
Vom Professor zum Dorfschreiber, von Leipzig nach Siebenbürgen: Wie ich beim Leben in einer Welt von gestern mit einer Anstellung auch die Einstellung wechselte.
Vom Professor zum Dorfschreiber, von Leipzig nach Siebenbürgen: Wie ich beim Leben in einer Welt von gestern mit einer Anstellung auch die Einstellung wechselte.

Von Elmar Schenkel

[…] »Was werden Sie schreiben?«, fragte mich eine alte Sächsin in Katzendorf, die einen Stall voller Pferde hat und sich gelegentlich als Miss Marple betätigt. So fragte sie zu Recht, denn ihr einstiger Schwiedersohn hatte schon eine Dorfchronik geschrieben, die von niemandem zu überbieten ist, ein Vorbild für alle Dörfer, wenn auch seine Ehe daran gescheitert war (»Katzendorf oder ich!« hieß die Alternative). Die Frage kann ich nicht beantworten, musste ich ihr also sagen, höchstens durch das Schreiben.« Man wird sehen. Derzeit ist alles in Bewegung und reine Potentialität. Ähnlich wie mit dem Pferd, das dem Dorfschreiber laut Preis zur Verfügung steht. […]

Mein Jahr hinter den Wäldern
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