11.10.2005

Um das für viele neu zu entdeckende kulturelle Erbe in Osteuropa ging es bei der diesjährigen Herbsttagung der KNK in Bad Muskau, die als Willkommen für die Kolleginnen und Kollegen aus den EU-Beitrittsländern konzipiert war.

Um das für viele neu zu entdeckende kulturelle Erbe in Osteuropa ging es bei der diesjährigen Herbsttagung der KNK in Bad Muskau, die als Willkommen für die Kolleginnen und Kollegen aus den EU-Beitrittsländern konzipiert war.
Zum Auftakt begrüßte die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Dr. Christina Weiß, die Gäste.

Zum Auftakt begrüßte die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Dr. Christina Weiß, die Gäste.

Die EU-Erweiterung zum 1. Mai 2004 hat auch kulturell einiges in Bewegung gebracht. Um das für viele neu zu entdeckende kulturelle Erbe in Osteuropa ging es bei der diesjährigen Herbsttagung der KNK in Bad Muskau, die als Willkommen für die Kolleginnen und Kollegen aus den EU-Beitrittsländern konzipiert war.

Unter dem Motto »Kulturraum Europa« tagten Vertreterinnen und Vertreter aus Ministerien, Museen, Stiftungen und anderen kulturellen Einrichtungen aus Estland, Lettland, Litauen, Slowenien, Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Deutschland. Zum Auftakt begrüßte die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Dr. Christina Weiß, die Gäste.

So unterschiedlich die Geschichte und Traditionen der jeweiligen Kultureinrichtungen innerhalb Europas sein mögen, haben sie doch alle ein ähnliches Anliegen: Die Sorge um den Erhalt des geistigen und materiellen Erbes und das Bemühen um seine angemessene Vermittlung. Das geeinte Europa bietet neue Chancen und Veränderungen, die von den Partnern unterschiedlich wahrgenommen werden; internationale Kooperationen werden mehr denn je Herausforderungen für die Museen.

Die Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau, selbst Mitglied der KNK, stellte Räume inmitten des berühmten Landschaftsparks für die Vorträge und Diskussionen zur Verfügung. Ein denkwürdiger Ort, der das Zusammenwachsen Europas konkret sichtbar macht: Die Neiße trennt seit Ende des 2.Weltkrieges den Park in einen polnischen und einen deutschen Teil. Heute verbindet eine kleine Brücke, die für alle Spaziergänger offen steht, Deutschland mit Polen. Bereits seit den achtziger Jahren bestehen Kontakte zwischen deutschen und polnischen Denkmalpflegern, die heute gemeinsam an der Wiederherstellung des ganzheitlichen Landschaftsparks arbeiten.

Die Tagung wurde gefördert mit Mitteln der Bundesregierung.

Kontakt:
Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen
c/o Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Residenzschloss
Taschenberg 2
01067 Dresden Tel. +49 351 4914897, +49 179 3955822
Fax +49 351 4914897
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(Quelle: KNK-Pressemitteilung)

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