Die KK ist im Mai 2019 nach Potsdam umgezogen und erscheint nun unter dem Titel Kulturkorrespondenz östliches Europa als gedrucktes Heft und digitaler Newsletter unter der Federführung des Deutschen Kulturforums östliches Europa.

 

Die Hefte der KK widmen sich jeweils bestimmten Schwerpunktthemen, was sich auch hier in der Auswahl der digitalen Artikel widerspiegelt. Wie bereits zuvor unter den Themen des Kulturforums, aber nun regelmäßig und in deutlich größerem Umfang, veröffentlichen wir an dieser Stelle Artikel, Interviews oder Rezensionen zu den Themengebieten Biografien, Gemeinsames Kulturerbe, Deutsche Siedlungsgeschichte, Minderheiten und Flucht & Vertreibung – als eigene redaktionelle Beiträge oder als Gastbeiträge.

 

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  • 01.10.2019

    Die Fragen stellte Markus Nowak
    Eleonora Hummel, geboren 1970 in Zelinograd (heute Nur-Sultan, Hauptstadt von Kasachstan), siedelte 1982 in die DDR über, nachdem die Sowjetbehörden die Ausreise in die Bundesrepublik untersagten. In Dresden lernte sie Deutsch und ließ sich zunächst zur Physiklaborantin und später zur Fremdsprachenkor-respondentin ausbilden. Mitte der Neunzigerjahre begann Hummel mit dem Schreiben. 2005 erschien ihr Debütroman, der die Übersiedlung nach Deutschland thematisiert und mit Preisen und Stipendien prämiert wurde. Auch ihr aktueller Roman Die Wandelbaren (2019) thematisiert russlanddeutsche Schicksale
  • 01.10.2019

    Patrick Reitinger
    Die bayerisch-böhmische Grenzregion galt lange als »Region am Ende der Welt« – besonders ländlich und provinziell. Der Kalte Krieg und der Eiserne Vorhang hinterließen dann über Jahrzehnte sowohl in Ostbayern als auch in Westböhmen eine abgehängte Gegend. Ein neues Forschungsprojekt der Universi-tät Bamberg und der Universität Aussig/Ústí nad Labem nimmt die Herausforderungen und Chancen grenzüberschreitender Ländlichkeit in den Blick.
  • 01.10.2019

    Dr. Viktor Krieger
    Nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion 1941 erlebten Sowjetbürger deutscher Herkunft Ent-rechtung, Enteignung und vielfältige Repressalien. Der Regierungserlass vom 28. August 1941 leitete die Liquidierung der Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik der Wolgadeutschen (ASSRdWD) und die totale Verbannung der deutschen Bevölkerung aus dem europäischen Teil der Sowjetunion ein. Bis Ende 1941 hat das Innenministerium NKWD um die 800000 Personen nach Kasachstan und Sibirien deportiert und ihr gesamtes Hab und Gut restlos konfisziert. Etwa 250000 weitere Deutsche lebten bereits im asiati-schen Teil der UdSSR und durften hier zwar in den ländlichen Wohnorten verbleiben, wurden jedoch aus den Städten ebenfalls zwangsausgesiedelt.
  • 01.10.2019

    Larissa Mass
    Das digitale Buch zur russlanddeutschen Kulturgeschichte ist seit zwei Jahren an Schulen in NRW im Einsatz. Es nähert sich mit einer ansprechenden Mischung aus historischen Quellen, Social-Media-Verweisen, Memes und philosophischen Texten wichtigen Themen wie Identität und Heimat.
  • 03.09.2019

    Carolin von der Heiden, Niklas Lämmel
    Seit einigen Jahren wird darüber diskutiert, wie das Erinnern an die Verfolgung und Vernichtung der Juden gestaltet werden soll, wenn die letzten Zeitzeugen nicht mehr am Leben sind. Die Dokumente einer neuen Quellenedition könnten einen Beitrag dazu leisten, neue Wege der Gedenkkultur zu finden, indem sie Einzug in die digitale Welt und die sozialen Netzwerke halten.
  • 03.09.2019

    Markus Bauer
    Wie die Vertreibung der Deutschen und deutsch-tschechische Geschichte als Schüler-Musical verarbeitet werden, wurde bei einer gekürzten Vorab-Aufführung beim Sudetendeutschen Tag in Regensburg im Juni gezeigt. Ende September wird das Musical Tisa. Eine Liebe ohne Grenzen – Láska bez hranic mit insgesamt 120 jugendlichen Darstellern, Musikern und Sängern in Deutschland und Tschechien noch einmal in voller Länger aufgeführt.
  • 03.09.2019

    Ralf Pasch
    »Die zarte schlanke Gestalt mit dem durchgeistigten Gesicht war überall zu sehen, wo Künstlerinnen zu Wort kamen, und sie hatte viele Freunde. Immer allzu bescheiden, drängte sie sich nie in den Vordergrund: sie zeichnete, malte, war ganz Künstlerin.« Das schrieb die Journalistin Anna Auředníčková im Juli 1946 in der Wiener Arbeiter-Zeitung über Malva Schalek. Im Ghetto There-sienstadt hatten die beiden sich 1944 zum letzten Mal gesehen. Malva Schalek ist eine Protagonistin der Wanderausstellung Die Schaleks – eine mitteleuropäische Familie, die anhand von fünf Biografien die Geschichte Mitteleuropas im 20. Jahrhundert erzählt.
  • 03.09.2019

    Die Fragen stellte Markus Nowak
    Interview mit Matthias Beer, seit 2007 Geschäftsführer und stellvertretender Leiter des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen, ist Lehrbeauftragter der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und Gastprofessor an der Lucian-Blaga-Universität in Hermannstadt/Sibiu.
  • 01.08.2019

    Astrid Volpert
    In den 1930er Jahren arbeiteten 62 »Bauhäusler«, Frauen und Männer, in der Sowjetunion, unter ihnen Hannes Meyer (1889-1954), Direktor des Bauhauses von 1928 bis 1930. Sie begeisterten sich für die dynamischen, widersprüchlichen Bewegungen, die die Moderne in Architektur, Kunst und Gestaltung in Gang gesetzt hatte. Spätere verschwanden die »Aufbauhelfer« aus dem Gedächtnis der Einheimischen. Heute gehören sie zum Grundkapital des deutschen-russischen Kulturerbes des 20. Jahrhunderts.
  • 01.08.2019

    Nikolaus Striefler
    Architektur der Moderne in Oberschlesien zwischen 1919 und 1934
  • 01.08.2019

    Philipp Harfmann, Paul Zalewski
    Siebenbürgen stellt eine der interessantesten und noch wenig transformierten Natur- und Kulturlandschaften im südöstlichen Europa dar. Abgesehen von den sieben mittelgroßen Städten, gibt es über 250 Dörfer mit siebenbürgisch-sächsischem Ursprung. Die hier befindlichen Kirchenburgen zählen zu den wertvollsten Zeugnissen der deutschen Siedlungsgeschichte in diesem Teil Europas.
  • 01.08.2019

    Markus Nowak
    Florian Mausbach, Jahrgang 1944, war von 1995 bis 2009 Präsident des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung. Als Pensionär engagiert er sich für Baukultur, unter anderem als Vorsitzender des Vereins ArchitekturPreis Berlin, und ist Initiator des Fördervereins Villa Wolf e. V., die den Wiederaufbau des ersten modernen Hauses von Ludwig Mies van der Rohe von 1926 im heute polnischen Gubin anstrebt.
  • 11.07.2019

    Dr. Felix Ackermann
    Die Schirwindter Straße in Bremen erinnert an eine Stadt, die zum ersten Mal 1914 zerstört wurde und 1944 gänzlich verschwand. Felix Ackermann schreibt über die Phantomstadt in seinem Buch Mein litauischer Führerschein. Ausflüge zum Ende der Europäischen Union, das 2017 im Suhrkamp-Verlag erschienen ist.
  • 11.07.2019

    Markus Nowak
    Interview mit Stadtschreiber Marcel Krueger
  • 11.07.2019

    Dieter Göllner
    Mehr als 5 000 Studierende haben im Laufe der Zeit an der Seminarreihe Schlesische Begegnungen von Haus Schlesien in Königswinter teilgenommen. Kein Wunder: Neben neuen Eindrücken und viel Wissen bringen die jungen Menschen auch studienrelevante Leistungen mit nach Hause.
  • 11.07.2019

    Marie Schwarz
    Das deutsche Königsberg ist im russischen Kaliningrad allgegenwärtig: Die Vergangenheit ist populär und doch erinnerungspolitisch umkämpft. Der Artikel fragt nach der Auseinandersetzung mit dem Kulturerbe vor Ort und neuen Formen des Erinnerns in Film und Theater.
  • 11.07.2019

    Martina Schneibergová
    Die Ausstellung präsentiert das Schicksal von deutschen und tschechischen Familien, die in ein und demselben Haus leben und gelebt haben. Die Wanderausstellung, die zurzeit in der Bayerischen Repräsentanz in Prag zu sehen ist, wurde von der Organisation Antikomplex zusammengestellt.
  • 06.06.2019

    Dr. Eike Eckert
    Die Deutschbaltische Abteilung im Ostpreußischen Landesmuseum.

    Kulturkorrespondenz östliches Europa, № 1404 | Juni 2019

  • 06.06.2019

    Dr. Rüdiger Ritter
    Der Lehrer Chopins – darin erschöpft sich in den meisten Fällen die Kenntnis über Joseph Elsner auch schon. Bei dem aus Schlesien stammenden Komponisten handelt es sich um eine der zentralen Figuren des polnischen Musiklebens in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

    Kulturkorrespondenz östliches Europa, № 1404 | Juni 2019

  • 06.06.2019

    Markus Nowak
    Mit einer Smartphone-App können Interessierte in einer multimedialen Spurensuche nach deutschbaltischer geschichte und aktuellen deutschen Bezügen in Lettland fahnden. Kulturkorrespondenz östliches Europa, № 1404 | Juni 2019
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