16.01.2017

Die Schriftstellerin berichtet von Mai bis September aus der siebenbürgischen Stadt

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Die Schriftstellerin berichtet von Mai bis September aus der siebenbürgischen Stadt
Die Schriftstellerin berichtet von Mai bis September aus der siebenbürgischen Stadt. Ein Stipendium des Deutschen Kulturforums

Die Schwarze Kirche in Kronstadt

Eine vom Deutschen Kulturforum östliches Europa berufene Jury, der auch zwei Vertreter aus Rumänien angehörten, entschied sich für die Schriftstellerin Paula Schneider als Stadtschreiberin in Kronstadt 2017.

Das Stadtschreiber-Stipendium des Deutschen Kulturforums östliches Europa, das im Jahr 2017 zum neunten Mal vergeben wurde, soll das gemeinsame kulturelle Erbe der Deutschen und ihrer Nachbarn in jenen Regionen Mittel- und Osteuropas, in denen Deutsche gelebt haben und heute noch leben, in der breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Des Weiteren soll es außergewöhnliches Engagement für gegenseitiges Verständnis und interkulturellen Dialog fördern. Als Wanderstipendium konzipiert, war es bisher in

2017, im Jahr des europaweiten Gedenkens an den Beginn der Reformation vor 500 Jahren, wird es in die siebenbürgische Stadt am Fuße der Karpaten vergeben: Kronstadt war Ausgangspunkt der Reformation im historischen Ungarn und südosteuropäischen Raum. Das Stipendium wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) dotiert und vom Deutschen Kulturforum östliches Europa in Zusammenarbeit mit dem Demokratischen Forum der Deutschen in Kronstadt durchgeführt.

Paula Schneider hat ihren fünfmonatigen Aufenthalt in Kronstadt Anfang Mai 2017 antreten. Während dieser Zeit wird sie ein Internettagebuch führen und dort über Begegnungen und Begebenheiten berichten. Über einen Blog kann man mit der Autorin seit Mai 2017 in Kontakt treten. Eine Übersetzung der Einträge ins Rumänische ist vorgesehen.

Paula Schneider

Paula Schneider, 1976 in Leipzig geboren, hat ihre Kindheit in Berlin verbracht und 2003 ihr Diplom am Deutschen Literaturinstitut Leipzig erworben. Sie erhielt verschiedene Stipendien (u. a. im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf und das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste). Seit 2007 schreibt sie regelmäßig Radiofeatures und Hörspiele. Mehrfach wurden diese Arbeiten ausgezeichnet (u. a. mit dem Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung). Einer ihrer thematischen Schwerpunkte ist das östliche Europa (u. a. in den künstlerischen Deutschlandfunk-Features Dewotschka und toter Mann sowie Totleben. Eine russische Insel, die es nicht gibt, oder in der Reportage Wunderwetter im Karpatenknick für das Magazin Theater der Zeit). 2016 erschien im Rowohlt-Verlag Bleib bei mir, denn es will Abend werden. Die Geschichte einer langen Liebe.

Träger des Stipendiums

 

• Deutsches Kulturforum östliches Europa
Demokratisches Forum der Deutschen in Kronstadt

Ansprechpartner und Kontakt

 

Deutsches Kulturforum östliches Europa e. V.
Dr. Ingeborg Szöllösi
T. +49 331 20098-11
F. +49 331 20098-50
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.stadtschreiber.kulturforum.info

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