14.05.2018

Der Hauptpreis geht an Miljenko Jergović für sein episches Werk über die kulturelle Vielschichtigkeit Südosteuropas und an Alvydas Šlepikas für seinen Roman Mein Name ist Marytė. Geehrt werden mit Brigitte Döbert und Markus Roduner außerdem die jeweiligen Übersetzer. Die feierliche Verleihung der Preise findet am 10. Oktober 2018 in Berlin statt.

Der Hauptpreis geht an Miljenko Jergović für sein episches Werk über die kulturelle Vielschichtigkeit Südosteuropas und an Alvydas Šlepikas für seinen Roman Mein Name ist Marytė. Geehrt werden mit Brigitte Döbert und Markus Roduner außerdem die jeweiligen Übersetzer. Die feierliche Verleihung der Preise findet am 10. Oktober 2018 in Berlin statt.
Mit dem Georg Dehio-Buchpreis 2016 des Deutschen Kulturforums östliches Europa werden Miljenko Jergović für sein episches Werk über die kulturelle Vielschichtigkeit Südosteuropas und Alvydas Šlepikas für seinen Roman Mein Name ist Marytė ausgezeichnet. Geehrt werden mit Brigitte Döbert und Markus Roduner außerdem die jeweiligen Übersetzer. Die feierliche Verleihung der Preise findet am 10. Oktober 2018 in Berlin statt.

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Mit dem Georg Dehio-Buchpreis 2018 des Deutschen Kulturforums östliches Europa werden Miljenko Jergović für sein erzählerisches Werk und Alvydas Šlepikas für seinen Roman
Mein Name ist Marytė
ausgezeichnet. Ebenfalls geehrt werden die Übersetzer Brigitte Döbert und Markus Roduner. Die feierliche Verleihung der Preise findet am 10. Oktober 2018 in Berlin statt.

Das Deutsche Kulturforum östliches Europa verleiht den Georg Dehio-Buchpreis in diesem Herbst zum achten Mal. Mit der von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, dotierten Auszeichnung werden Autorinnen und Autoren geehrt, die sich in ihren Werken fundiert und differenziert mit den Traditionen und Wechselbeziehungen deutscher Kultur und Geschichte im östlichen Europa auseinandersetzen. Der Buchpreis ist aufgeteilt in einen Hauptpreis für ein publizistisches bzw. literarisches Gesamtwerk und einen Förderpreis für eine herausragende Publikation.

Hauptpreis

<font style='color: #3f3f3f;'>Miljenko Jergović</font>

Die fünfköpfige Jury unter dem Vorsitz von PD Dr. Beate Störtkuhl sprach den Hauptpreis dem kroatisch schreibenden Erzähler Miljenko Jergović zu. Er wurde 1966 in Sarajewo geboren und debütierte dort bereits in den 1980er Jahren als Journalist und Dichter. 1993 verließ er das von der jugoslawischen Volksarmee belagerte Sarajewo. Seitdem lebt und arbeitet er in der kroatischen Hauptstadt Zagreb.

Aus der Begründung der Jury:

»Mit seinem epischen Werk vermittelt Miljenko Jergović ein differenziertes Bild der kulturellen Vielschichtigkeit Südosteuropas, namentlich in den Regionen des ehemaligen Jugoslawien. Ausgehend von der Transformation der Identitäten in den kriegerischen Auseinandersetzungen der 1990er Jahre entwirft er ein historisches Panorama, das von den Zeiten der osmanischen Herrschaft bis in die unmittelbare Gegenwart führt. […] Großen Anteil an der literarischen Wirkung Miljenko Jergovićs in deutscher Sprache hat die Übersetzerin Brigitte Döbert. Ihr ist es gelungen, das Idiom des Originals angemessen wiederzugeben und sein Werk einem breiteren Publikum bekannt zu machen.«

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Förderpreis

<font style='color: #3f3f3f;'>Alvydas Šlepikas und der Einband seines preisgekrönten Romans</font>

Der Förderpreis geht an Alvydas Šlepikas für seinen Roman Mein Name ist Marytė. Der 1966 in Videniškės (Litauen) geborene Autor ist ausgebildeter Schauspieler und Bühnenregisseur. Er lebt und arbeitet als Literaturredakteur in Vilnius.

Aus der Begründung der Jury:

»Der Roman erzählt die Geschichte der sogenannten Wolfskinder aus Ostpreußen, die am Ende des Zweiten Weltkriegs von Hunger und Not getrieben über die Memel gingen, um bei litauischen Bauern um Brot und Obdach zu betteln. Seine sensible und doch unsentimental plastische Schilderung löste in Litauen eine wichtige Diskussion über ein wenig bekanntes und doch noch immer aktuelles Thema aus. Der Förderpreis würdigt auch die Vermittlung dieser litauischen literarischen Stimme in Deutschland, die wir dem verdienstvollen Übersetzer Markus Roduner verdanken.«

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 Übersetzer

<font style='color: #3f3f3f;'>Brigitte Döbert und Markus Roduner</font>

Ebenfalls ausgezeichnet werden Brigitte Döbert, die die Werke von Miljenko Jergović aus dem Kroatischen übersetzt, sowie Markus Roduner, der den litauischen Roman Mein Name ist Marytė von Alvydas Šlepikas ins Deutsche übertragen hat.

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Preisverleihung

Die feierliche Verleihung der Preise findet am 10. Oktober 2018 in Berlin statt. Weitere Informationen dazu folgen.

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Zusammensetzung der Jury

  • PD Dr. Beate Störtkuhl, Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Oldenburg, als Vertreterin der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (Vorsitzende)
  • Dr. Bernd Busch, Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt
  • Dr. Annelie Ute Gabanyi, Osteuropa-Expertin, Berlin
  • Prof. Dr. Marek Hałub, Germanist, Universität Breslau
  • Olaf Hamann, Staatsbibliothek zu Berlin
  • Sigrid Hoff, Journalistin, Berlin
  • Dr. Hans-Jakob Tebarth, Direktor der Stiftung Martin-Opitz-Bibliothek, Herne

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Begleitveranstaltungen

Im Rahmen der Preisverleihung findet eine Begleitveranstaltung statt.

Dienstag, 9. Oktober 2018
Georg Dehio-Buchpreis 2018 – Lesung der Preisträger
Miljenko Jergović und die Übersetzerin Brigitte Döbert sowie Alvydas Šlepikas und der Übersetzer Markus Roduner. Moderation: Jörg Plath
19:30 Uhr | Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin
Weitere Angaben dazu folgen.

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Miljenko Jergović
Weitere Informationen zum Schriftsteller und seinen Büchern auf den Internetseiten des Verlags Schöffling & Co

Alvydas Šlepikas
Weitere Informationen zum Autor auf den Internetseiten des Mitteldeutschen Verlages

Pressefotos

Verwendung nur im Zusammenhang mit dem Georg Dehio-Buchpreis 2018 und mit Angabe der/des Fotografin/Fotografen gestattet.

Vorhandene Materialien

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