25.11.2018 - 16.12.2018

Reformation im östlichen Europa – Die böhmischen Länder

Ausstellung

Die Reformation 1517 stellt einen der wichtigsten Einschnitte der europäischen Geschichte dar. Doch bereits hundert Jahre vor Luther kritisierte Jan Hus von Prag aus die katholische Kirche, wofür er 1415 auf dem Konstanzer Konzil verbrannt wurde. Auf ihn beriefen sich die Utraquisten und die Böhmischen Brüder, die sich später auch mit Luther austauschten. Dessen Lehren verbreiteten sich vor allem in Nord- und Westböhmen sowie in Teilen Mährens. Nach der Schlacht am Weißen Berg 1620 setzte die Gegenreformation ein. Erst mit den Toleranzpatenten von 1781 endete der Geheimprotestantismus. Nach Entstehung der Tschechoslowakei 1918 wurde die Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder gegründet. Sie wirkte als Kooperationspartner an der Wanderausstellung mit.

Die deutsch- und tschechischsprachige Ausstellung besteht aus zehn reich bebilderten Bannern Bannern mit folgenden Themen:

  • Jan Hus
  • Hussiten
  • Evangelische Strömungen im 16. Jahrhundert
  • Hus und Luther
  • Die Böhmischen Brüder
  • Lutherische Zentren
  • Religiöse Vielfalt in Mähren
  • Gegenreformation
  • Vom Toleranzpatent 1781 bis zur Republikgründung 1918
  • 20. Jahrhundert und heute

Sie ist Teil eines Ausstellungsprojekts des Deutschen Kulturforums östliches Europa. Weitere Informationen über diese Wanderausstellung.

Ausstellungseröffnung

Sonntag, 25. November 2018
10:00 Uhr
weitere Informationen

Öffnungszeiten

Dienstag und Freitag
09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
18:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Sonntag
nach dem Gottesdienst
10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Wanderausstellung

Die Wanderausstellung »Reformation im östlichen Europa« besteht aus einer

sowie sechs Regionalmodulen:

Eine Wanderausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa, entstanden und gezeigt in Kooperation mit der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder in Olmütz/Olomouc

Lage


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