03.05.2017 - 18.06.2017
Donauschwäbisches Zentralmuseum
Schillerstraße 1, 89077 Ulm, Deutschland

Reformation im östlichen Europa – Überblick

Ausstellung. Zum Jahresthema des Deutschen Kulturforums 2017 »Mehr als Luther. Reformation im östlichen Europa«

Die Reformation in der Folge des sogenannten Thesenanschlags Martin Luthers an der Wittenberger Schlosskirche 1517 bildet einen der wichtigsten Einschnitte der europäischen Geschichte. Die Entwicklung erfasste auch alle Landstriche östlich Kursachsens, in denen deutsch gesprochen wurde, und strahlte von dort auf die Nachbarländer aus. Dieser Teil Europas war besonders empfänglich für die Idee einer Erneuerung von Glauben und Kirche. In Polen und Ungarn etwa entwickelte sich eine große konfessionelle Vielfalt, Böhmen war durch die hussitische Glaubensbewegung bereits seit einem Jahrhundert reformatorisch eingestellt. Während sich die deutschen Länder bald am Glaubensbekenntnis des jeweiligen Landesherrn zu orientieren hatten, wurde das meist tolerantere Ostmitteleuropa zum Ziel von Glaubensflüchtlingen.
Zum 500. Reformationsjubiläum 2017 ruft das Deutsche Kulturforum östliches Europa mit sieben meist mehrsprachigen Wanderausstellungen – einem Überblick und sechs regionalen Schwerpunkten – dieses Thema einer breiten internationalen Öffentlichkeit ins Bewusstsein. Weitere Informationen zu dieser Wanderausstellung

Ausstellungseröffnung

Mittwoch, 3. Mai 2017
18:00 Uhr
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Öffnungszeiten der Ausstellung

Dienstag bis Sonntag
11:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Das Museum hat an den folgenden Feiertagen geöffnet:
25. Mai 2017, Christi Himmelfahrt
4. Juni 2017, Pfingstsonntag
5. Juni 2017, Pfingstmontag
15. Juni 2017, Fronleichnam

Wanderausstellung

Die Wanderausstellung »Reformation im östlichen Europa« besteht aus einer

sowie sechs Regionalmodulen:

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Eine Ausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa im Rahmen des Jahresthemas 2017: Mehr als Luther. Reformation im östlichen Europa. Gezeigt in Zusammenarbeit mit dem Donauschwäbischen Zentralmuseum

Aus Anlass des 500. Jahrestags des Beginns der Reformation 2017 will das Deutsche Kulturforum östliches Europa mit mehreren Wandersausstellungen dieses Thema einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland und in den heute betroffenen Ländern ins Bewusstsein rufen: Sieben Ausstellungsmodule, meist mehrsprachig, werden sukzessive ab Herbst 2016 präsentiert. Durch den Verweis auf das östliche Europa soll zugleich dem Themenjahr „Reformation und die eine Welt“ der Lutherdekade Rechnung getragen werden, das die europa- und weltweiten Bezüge des Reformationsgeschehens in den Mittelpunkt stellt. Die Wanderausstellung „Reformation im östlichen Europa“ besteht aus einer Überblicksdarstellung sowie sechs Regionalmodulen: Polen-Litauen und Preußenland (dt./poln.), Pommern und Ostbrandenburg (dt./poln.), Schlesien (dt./poln.), Böhmen und Mähren (dt./tschech.), Oberungarn/Slowakei (dt./slow./ung.) und Siebenbürgen (dt./rum./ung.). Die ersten Stationen werden im September eröffnet, bis Frühjahr 2017 folgen alle weiteren Module.

Lage


2017-05-03 00:00:00
2017-06-18 23:59:59