26.10.2016 - 15.03.2017

Brückenschläge

Tafelausstellung über Daniel Ernst Jablonski im Europa der Frühaufklärung

Daniel Ernst Jablonski (1660–1741), einer der namhaftesten Intellektuellen zwischen Barock und Aufklärung, ist als Vordenker für das Zusammenwachsen Europas in der Gegenwart neu zu entdecken. Er verkörpert wie kaum ein anderer Zeitgenosse die kulturelle Vermittlung zwischen Ost-, Mittel- und Westeuropa. Er schlug Brücken über territoriale Grenzen, sprachliche Barrieren und konfessionelle Lager hinweg, war zugleich Seelsorger, Historiker, Wissenschaftsorganisator und Kulturpolitiker. Zusammen mit Leibniz begründete er die Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften.

 

Seine politischen Verbindungen reichten vor allem nach Ostmitteleuropa (Polen, Böhmen, Ungarn, Siebenbürgen). Das Völker, Konfessionen und Kulturen verbindende, auf Ausgleich und Friedfertigkeit zielende Wirken Jablonskis macht ihn zu einem Symbol für die gegenwärtige politische Bildung in Zeiten der EU-Osterweiterung.

Ausstellungseröffnung

Dienstag, 25. Oktober 2016
18:00 Uhr
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Publikation zur Ausstellung

Joachim Bahlcke, Boguslaw Dybas, Hartmut Rudolph (Hrsg.): Brückenschläge. Daniel Ernst Jablonski im Europa der Frühaufklärung

Eine Ausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Kooperation mit der Daniel Ernst Jablonski-Forschungsstelle in Stuttgart, der Österreichisch-Polnischen Gesellschaft , der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und PAN – Wissenschaftliches Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien.

Gezeigt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Institut in Rom, dem Istituto per il Lessico Intellettuale Europeo e Storia delle Idee und der Sodalitas Leibnitiana (Leibnitz-Gesellschaft Italien)

Lage


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