28.09.2014 - 31.10.2014
ul. Robotnicza 6, 58-533 Bukowiec (Gmina Mysłakowice) / Buchwald (Gemeinde Erdmannsdorf), Polen

Friederike und Friedrich Wilhelm von Reden

Ausstellung: Mutter des Hirschberger Tales und Vater der oberschlesischen Industrie

Die Ausstellung stellt zwei bedeutende Persönlichkeiten vor, die große Verdienste für die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung Schlesiens an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert haben. Beleuchtet wird die Beziehung des Ehepaares, die für die Zeit ungewöhnlich partnerschaftlich war, und ihre gegenseitigen Inspirationen sowie ihre jeweiligen Leistungen im Bereich Wirtschaft, Industrie, Kultur, Literatur und Kunst werden präsentiert.

Friedrich Wilhelm von Reden (1752–1815) spielte als Berghauptmann in Breslau und anschließend preußischer Bergwerksminister eine bedeutende Rolle im Prozess der Industrialisierung Schlesiens in den Jahren 1779-1807 und wird deshalb auch »Vater der oberschlesischen Industrie« genannt. Seine Ehefrau Friederike von Reden (1774–1854), seit 1815 Vorsitzende der dynamisch sich entwickelnden »Bibelgesellschaft« in Buchwald, bekam noch zu Lebzeiten aufgrund ihres umfangreichen kulturellen und sozialen Engagements für die lokale Bevölkerung den Beinamen »Mutter der Hirschberger Tales«.

Eine wichtige Rolle im Leben der von Redens spielte ihr Wohnsitz in Buchwald. In der Ausstellung werden Architekturzeichnungen des Schlosses und der verschiedenen Pavillons des durch von Reden angelegten englischen Gartens gezeigt. Bemerkenswert sind die Einflüsse und Inspirationen ihres Wirkens für die Region, deren Folgen in der Kulturlandschaft Schlesiens oft bis heute sichtbar sind – so z. B. Industrieobjekte in Gleiwitz/Gliwice und die Kirche Wang in Brückenberg/Karpacz Górny).

Anlass zur Erinnerung an das Ehepaar von Reden geben Friederikes 240. Geburtstag im Jahr 2014 und der 200. Todestag von Friedrich Wilhelm im Jahr 2015.

Ausstellunseröffnung

Sonnabend, 27. September 2014
17:00 Uhr
Schloss Buchwald
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Die Ausstellung ist in Kooperation des Deutschen Kulturforums östliches Europa mit dem Museum der Universität Breslau/Wrocław und dem Verband der Riesengebirgsgemeinden (Związek Gmin Karkonoskich) entstanden.

Lage

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