21.05.2014 , 19:30
Österreichische Botschaft Berlin
Stauffenbergstraße 1, 10785 Berlin

28. Juni 1914 – Der Anfang vom Ende des alten Europa

Vorträge und Lesung mit Jozo Džambo, Gerhard Dienes und Janko Ferk

Franz Ferdinand mit Gattin und Begleitung im Automobil vor dem Attentat in Sarajewo, 28.6.1914

Auslösendes Moment des Ersten Weltkriegs waren die Konflikte zwischen den Völkern und Staaten in Südosteuropa. Bosnien-Herzegowina war 1878 von Österreich-Ungarn besetzt und 1908 annektiert worden, alles unter dem Vorwand der Wahrung des Mächtegleichgewichts. Das über Jahrhunderte dem Osmanischen Reich angehörende und vernachlässigte Land erlebte während der Zugehörigkeit zur Doppelmonarchie eine außergewöhnliche Entwicklung.

Bei dieser Veranstaltung wollen wir unser Augenmerk auf Sarajewo richten, das mit dem 28. Juni 1914 Eingang in die Weltgeschichte fand. Wir werden uns der bosnischen Hauptstadt historisch und literarisch annähern und versuchen, uns die Bedeutung des Ortes wie auch des Landes am Vorabend und zu Beginn des Krieges zu erschließen. Dabei werden wir auch einen Blick auf die Deutsch(sprachig)en der Region werfen.

Vorträge

Sarajewo am Vorabend des Ersten Weltkriegs
Dr. Jozo Džambo, Adalbert Stifter Verein München

Sarajewo. 28. Juni 1914. Das Attentat und die Tage danach im Spiegel der Literatur
Dr. Gerhard Dienes, Universalmuseum Joanneum Graz

Lesung

Der Kaiser schickt Soldaten aus (Graz, Styria 2014)
Dr. Janko Ferk, Graz, liest aus seinem neuen Buch

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums im Rahmen des Jahresschwerpunkts 2014 Zeitenwende 1914. Das östliche Europa zwischen Aufbruch und Abgrund. In Zusammenarbeit mit dem Adalbert Stifter Verein und dem Österreichischen Kulturforum Berlin

Lage

2014-05-21 19:30:00
2014-05-21 19:30:00