Historische Schlesien-Ansichten aus der Graphiksammlung Haselbach. Eine ehemalige Wanderausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa

5975,6039,6047
Historische Schlesien-Ansichten aus der Graphiksammlung Haselbach. Eine ehemalige Wanderausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa
Schlesien – alte Kulturlandschaft und europäisches Erbe. Fasziniert von der kulturellen Energie, die über Jahrhunderte von seiner Heimat im heutigen Polen ausging, erwarb Albert Haselbach (1892–1979), Brauereibesitzer in Namslau, Anfang der 1940er Jahre eine einzigartige Sammlung von über 4.000 Kupferstichen, Radierungen, Lithographien, Zeichnungen und Aquarellen.

Schlesien – alte Kulturlandschaft und europäisches Erbe. Fasziniert von der kulturellen Energie, die über Jahrhunderte von seiner Heimat im heutigen Polen ausging, erwarb Albert Haselbach (1892–1979), Brauereibesitzer in Namslau, Anfang der 1940er Jahre eine einzigartige Sammlung von über 4.000 Kupferstichen, Radierungen, Lithographien, Zeichnungen und Aquarellen.

Die im Kunstforum Ostdeutsche Galerie Ragensburg und im Schlesischen Museum zu Görlitz aufbewahrten Sammlungsbestände wurden jetzt erstmals im Rahmen einer deutsch-polnischen Kooperation mit dem Herder-Institut in Marburg und dem Architekturmuseum in Breslau vollständig dokumentiert und digital zusammengeführt.

Die Galmeigrube in Scharley bei Beuthen, um 1855, Lithographie, vermutlich aus dem Verlag Rieden und Knippel, Schmiedeberg

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl aus der Graphiksammlung Haselbach als hochwertige Faksimiles. Die Bilder laden ein zu »Zeit-Reisen« in eine reiche Kulturlandschaft, die seit Jahrhunderten Künstler wie Touristen anzieht.

Ruinen von Fürstenstein bey Freyburg in Schlesien, kolorierte Radierung von F. Stadler, Dresden

Annähernd 140 topographische Darstellungen aus unterschiedlichen kunsthistorischen Epochen, überwiegend aus der Zeit der Romantik und des Biedermeier, führen in eine faszinierende Welt bizarrer Gebirgslandschaften, stolzer Städte und früher Industriehochburgen. Sie zeigen die vielfältigen »Entdeckungen« Schlesiens durch Künstler, Stecher und Verlage vor allem mit dem Beginn des Tourismus im 19. Jahrhundert.

Eisengießerei bei Gleiwitz, 1841, Lithographie aus dem Verlag Rieden und Knippel, Schmiedeberg

Vor den Augen des Betrachters entfaltet sich ein bunter Bilderbogen, der den Reiz des schon von Goethe als »zehnfach interessantes Land« gerühmten Schlesiens für heutige Generationen wieder zum Leben erweckt.

Kooperationspartner

Eine Ausstellung des Herder-Instituts Marburg, des Schlesischen Museums zu Görlitz und des Kunstforums Ostdeutsche Galerie Regensburg, in Kooperation mit dem Architekturmuseum in Breslau, gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Hessischen Sozialministerium, dem Sächsischen Staatsministerium des Innern und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Das Glatzer Bergland mit 20 kleinen Ansichten, um 1830, kolorierte Lithographie nach Carl Julius Rieden von Carl Theodor Mattis, Schmiedberg

Technische Angaben

a) Exponate

Die gesamte Ausstellung besteht aus:

  • 139 faksimilierten Grafiken
  • 117 Bilderrahmen, davon
    • 61 Rahmen à 462 x 612 mm
    • 22 Rahmen à 612 x 812 mm
    • 16 Rahmen à 512 x 662 mm
    • 16 Rahmen à 312 x 412 mm
    • 2 Rahmen à 812 x 912 mm
    in 13 Transportkisten
  • 8 Bingo-Bannern mit 8 Textfahnen (deutsch-polnisch)
  • 1 Satz Bildbeschriftungen (deutsch-polnisch)
  • 1 Guckkasten mit Faksimile-Blatt

Die Bildtitel und alle Texte sind zweisprachig – deutsch und polnisch.

Die Ausstellung kann auf 53 oder 76 Bildrahmen reduziert werden.

Kleinere Version 1

  • 53 Bilderrahmen, davon
    • 25 Rahmen à 462 x 612 mm
    • 12 Rahmen à 612 x 812 mm
    • 10 Rahmen à 512 x 662 mm
    • 5 Rahmen à 312 x 412 mm
    • 1 Rahmen à 812 x 912 mm

kleinere Version 2

  • 76 Bilderrahmen, davon
    • 39 Rahmen à 462 x 612 mm
    • 17 Rahmen à 612 x 812 mm
    • 12 Rahmen à 512 x 662 mm
    • 7 Rahmen à 312 x 412 mm
    • 1 Rahmen à 812 x 912 mm

b) Druckerzeugnisse

Zweisprachige Flyer und Plakate können den Leihnehmern kostenlos zur Verfügung gestellt werden, solange der Vorrat reicht.

Sonnen-Aufgang und Gasthaus auf der Schneekoppe, um 1860, Lithographie auf Tonpapier von Ernst Wilhelm Knippel

Versicherungswert

ca. 20.000 €

Konditionen und Kontakt

Die Ausstellung kann im Moment nicht entliehen werden.

Publikation zur Ausstellung

 

Der zur Ausstellung erschienene Katalog kann über das Herder-Institut Marburg bezogen werden.

Kudowa, um 1830, kolorierte Lithographie von Carl Theodor Mattis, Schmiedeberg

Links

Schlesien-Ansichten aus der Graphiksammlung Haselbach
Bilddatenbank auf den Internetseiten des Herder-Institus mit unfangreichen Suchfunktionen

Stationen der Präsentation

26.04. – 31.12.2013
Rathaus zu Schmiedeberg, Saal der Stadträte

18.06. – 28.08.2011
Fundacja Krzyżowa dla Porozumienia Europejskiego | Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung (Polen)

02.05. – 12.06.2011
Muzeum Piastów Śląskich w Brzegu | Museum der Schlesischen Piasten Brieg (Polen)

11.03. – 27.04.2011
Muzeum Tkactwa Dolnośląskiego w Kamiennej Górze | Museum der niederschlesischen Weberei Landeshut (Polen)

17.12.2010 – 06.03.2011
Muzeum w Wałbrzychu | Museum in Waldenburg (Polen)

14.10. – 05.12.2010
Muzeum Archeologiczno-Historyczne Głogów | Archäologisch-Historisches Museum Glogau (Polen)

05.08. – 03.10.2010
Muzeum w Nysie | Museum in Neisse (Polen)

11.06. – 25.07.2010
Muzeum Śląska Opolskiego w Opolu | Museum des Oppelner Schlesiens in Oppeln (Polen)

05.02. – 05.04.2010
Museum in Liegnitz | Muzeum Miedzi Legnica (Polen)

02.12.2009 – 24.01.2010
Muzeum Górnośląskie w Bytomiu | Oberschlesisches Museum Beuthen (Polen)

20.05. – 07.10.2009
Schloss Lomnitz/Lomnica (Polen)

16.04. – 06.06.2009
Muzeum Ziemi Kłodzkiej | Museum des Glatzer Landes in Glatz (Polen)

Folgende Veranstaltungen könnten Sie auch interessieren:

Folgende Ausstellungen könnten Sie auch interessieren:

Folgende Publikationen könnten Sie auch interessieren:

      • Seitenanfang