Erinnerungen eines polnischen Essayisten und Kulturwissenschaftlers. PREISREDUZIERT

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Erinnerungen eines polnischen Essayisten und Kulturwissenschaftlers. PREISREDUZIERT
Kaliningrad profitiert vom Mythos Königsbergs und leidet an ihm aufgrund der nuspärlich vorhandenen Spuren des ostpreußischen Kulturerbes nehmen viele Besucher die Stadt als Nekropolis wahr; der polnische Kulturwissenschaftler und Essayist Andrzej Mencwel bietet eine andere Perspektive auf Kaliningrad an. Preisreduziert

»Die Reise nach Kaliningrad ist für Mencwel nicht allein eine Reise zu einer ihm bislang verborgenen ehemaligen deutschen Kulturmetropole. Kaliningrad weckt bei Mencwel Erinnerungen an seine Begegnungen mit Russen und der russischen Kultur zu Zeiten der Sowjetunion. Kaliningrad symbolisiert für Mencwel die Essenz der Sowjetherrschaft. Die Stadt ist jedoch nicht nur ein Ort der Zerstörung der bürgerlichen Kultur und der Individualität, es ist auch ein Ort, an dem die inneren Kräfte einer Gesellschaft wieder erweckt werden können – Kräfte, die ein neues Gewebe des kollektiven Lebens schaff en helfen. Andrzej Mencwel nimmt Kaliningrad als Raum der Zerstörung sowie als neues zivilgesellschaftliches Experimentierfeld wahr. Aus seiner Sicht ist der Umgang der Kaliningrader Gesellschaft mit dem Erbe Königsbergs ein wichtiger Test für die gesellschaftliche Reife der Stadt.«
Basil Kerski

Andrzej Mencwel, geb. 1940, polnischer Essayist, Kulturwissenschaftler, Ideenhistoriker und Literaturkritiker, ist Professor an der Warschauer Universität. Von 1998 bis 2005 war er Direktor des Instituts für Polnische Kultur an der Warschauer Universität. Professor Mencwel veröffentlichte zahlreiche Bücher zur Kulturwissenschaft sowie zur polnischen Kultur- und Ideengeschichte. 1998 wurde er mit dem Jan-Strzelecki-Preis des Polnischen PEN-Clubs ausgezeichnet.

Sein Essay Kaliningrad, Moja Miłość wurde zum ersten Mal 2001 in der Danziger Zeitschrift »Przegląd Polityczny« veröffentlicht. Die von Adam Michnik geleitete Tageszeitung Gazeta Wyborcza druckte im Frühjahr 2001 Mencwels Essay in ihrer Wochenendausgabe in zwei Teilen ab. 2002 erschien eine russische Übersetzung des Textes in der Zeitschrift »Wiestnik Jewropy«. In der von Kazimierz Brakoniecki, Basil Kerski und Robert Traba herausgegebenen Reihe »Erinnerungslandschaften« (Krajobrazy pamięci) veröffentlichte im Jahr 2003 die Allensteiner Kulturgemeinschaft »Borussia« Andrzej Mencwels Kaliningrad-Essay, der hier zum ersten Mal in deutscher Übersetzung vorliegt.

Mencwel, Andrzej: Kaliningrad, mon amour. Aus dem Polnischen von Olaf Kühl. Mit einem Vorwort von Basil Kerski. 96 Seiten, Broschur. Aus der Reihe Miniaturen, Potsdam 2008.
Preisreduzierte Restexemplare: € [D] 1,00 / PLN 3,00, ISBN 978-3-936168-36-5

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