Rund 400.000 deutschsprachige Siedler wanderten zur Zeit der Habsburgermonarchie in den Südosten Europas aus. Nach 1945 wurden viele vertrieben oder deportiert

Der Standard, 30.01.2019
Der Standard, 30.01.2019
7824
Rund 400.000 deutschsprachige Siedler wanderten zur Zeit der Habsburgermonarchie in den Südosten Europas aus. Nach 1945 wurden viele vertrieben oder deportiert
Rund 400.000 deutschsprachige Siedler wanderten zur Zeit der Habsburgermonarchie in den Südosten Europas aus. Nach 1945 wurden viele vertrieben oder deportiert

Von Michael Portmann

[…] Zahlreiche Aufrufe zur Auswanderung von Nordwest nach Südost ließen nicht auf sich warten, zumal den »Schwaben« – wie deutschsprachige Siedler in Ungarn bereits seit dem Mittelalter genannt wurden – in kaiserlichen Patenten Privilegien wie niedrige Grundstückspreise, erblicher Haus- und Grundbesitz sowie Steuerfreiheit für fünf Jahre zugesichert wurden. In der Hoffnung auf eine bessere Zukunft zogen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts rund 400.000 Menschen ins »Ungarland«. Eine Mehrheit dieser Migranten erreichte ihre neue Heimat in Südosteuropa nach mehrwöchiger Reise – sozusagen in umgekehrter Richtung der heute geschlossenen Balkanroute – über die Donau. Rund 200 Jahre später führten zwei Geografen im Jahre 1923 daher den Begriff »Donauschwaben« für diese Gruppe ein. […]

Die umgekehrte Balkanroute: »Donauschwaben« zwischen Ansiedlung und Vertreibung
Der gesamte Artikel in der Online-Ausgabe des Standard

Folgende Veranstaltungen könnten Sie auch interessieren:

Folgende Ausstellungen könnten Sie auch interessieren:

Folgende Publikationen könnten Sie auch interessieren:

      • Seitenanfang