Doppelausstellung im Westpreußischen Landesmuseum

Westfälische Nachrichten, 30.10.2017
Westfälische Nachrichten, 30.10.2017
Doppelausstellung im Westpreußischen Landesmuseum
Vor 500 Jahren hatte Dr. Martin Luther seine 96 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen und so die Reformation angestoßen. An der Vielzahl von Aktionen, Projekten und Ausstellungen zu diesem Anlass beteiligt sich auch das Westpreußische Landesmuseum. Am Donnerstagabend wurde dazu eine Doppelausstellung eröffnet.

[…] Dr. Claudia Tutsch vom Kulturforum östliches Europa führte in die Ausstellung »Reformation im östlichen Europa« ein und erläuterte, wie sich der reformatorische Wandel in den großen Städten im 16. und 17. Jahrhundert entwickelt hatte. Schwerpunktthemen der Ausstellung sind die sozial-politischen Konflikte in den Städten, die sich gegen die herrschenden Schichten, vor allem gegen die Kirche richteten.

In Polen und Litauen seien zu jener Zeit andere Religionen vom Staat durchaus erwünscht gewesen. »Es war eine Reformation von oben, die vor allem in den großen Städten stattfand. Ländliche Gegenden blieben zumeist unberührt«, so Tutsch. Die Ausstellung zeigt dies am Beispiel von Danzig, Elbing und Thorn. »Reformation meint aber nicht nur Luther, sondern ebenso andere Strömungen«, gab die Expertin noch zu bedenken, bevor Kurator Dr. Martin Steinkühler das Wort ergriff. […]

Ausdruck vielfältiger Probleme
Der gesamte Artikel in der Online-Ausgabe der Westfälischen Nachrichten

 

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