Die vergessenen Kunstbeziehungen zwischen Böhmen und München

von Alena Wagnerová
von Alena Wagnerová
Die vergessenen Kunstbeziehungen zwischen Böhmen und München
Mit dem Zweiten Weltkrieg und seinen Folgen ging vergessen, wie eng die Kunstszenen Böhmens und Münchens einst verflochten waren. Eine Ausstellung in Pilsen präsentiert überfällige Wiederentdeckungen

Neue Zürcher Zeitung, 11.03.2015

Mit der Schau »München – leuchtende Kunstmetropole 1870 bis 1918« in der Westböhmischen Kunstgalerie setzt Pilsen gleich zu Anfang des Jahres als Kulturhauptstadt Europas einen starken Akzent. Pilsen will sich als eine weltoffene Stadt präsentieren, eingebunden in das Geflecht von kulturellen und wirtschaftlichen Verbindungen im alten Mitteleuropa, wovon trotz den Katastrophen des 20. Jahrhunderts doch mehr übrig blieb, als man noch vor einem Vierteljahrhundert dachte. Die Bezüge müssen nur wiederentdeckt und in den entsprechenden kulturellen Kontext gestellt werden. Und ebendiesem Thema ist die Ausstellung gewidmet: den bisher wenig beachteten intensiven Beziehungen zwischen der Münchener und der böhmischen Kunstszene in den Jahren des ausgehenden »langen 19. Jahrhunderts«. […]

Der Artikel ist u.a. das Ergebnis einer Informationsreise nach Pilsen, die das Deutsche Kulturforum östliches Europa im Mai 2014 für Medienvertreter organisiert und begleitet hatte.

Mucha, Münter, Makart
Der gesamte Artikel in der Online-Ausgabe der NZZ

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