Europäische Kulturhauptstadt 2015

von Alena Wagnerová
von Alena Wagnerová
Europäische Kulturhauptstadt 2015
Einst in der geografischen und geistigen Mitte Europas gelegen, ist das böhmische Pilsen nach 1945 im Schatten des nahen Eisernen Vorhangs verdämmert. Nachdem man sich jahrzehntelang über die tschechisch-deutsche Grenze hinweg beargwöhnt hat, herrscht nun ein neuer Geist der Offenheit in der Stadt.
 

Neue Zürcher Zeitung, 04.04.2015

[…] Im Geburtsort des Autors des wichtigsten Prosawerkes des späten Mittelalters, Johannes von Tepl, dem Dorf Schüttwa/Šitboř in der Nähe von Taus/Domažlice, ist man mit der anderen, der deutschen Vergangenheit der Region konfrontiert. In Pilsen selbst lebten vor dem Krieg etwa 6000 Deutsche, die nach 1945 zwangsausgesiedelt wurden. In einer der ältesten, wahrscheinlich slawischen Ortsgründungen in der Gegend, später von Deutschen besiedelt, blieben nach der Vertreibung nur etwa 70 Menschen im Land; die optische Dominante der Landschaft, die Kirche des heiligen Nikolaus, wurde dem Verfall preisgegeben. […]

Der Artikel ist u.a. das Ergebnis einer Informationsreise nach Pilsen, die das Deutsche Kulturforum östliches Europa im Mai 2014 für Medienvertreter organisiert und begleitet hatte.

Pilsen leuchtet
Der gesamte Artikel in der Online-Ausgabe der NZZ

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