Johannes Urzidil (1896–1970) gehört zu den Vergessenen der deutschen Literaturgeschichte. Nicht hoch genug kann daher der Wert des Lesebuchs geschätzt werden, das uns den großen Stilisten nun wieder näher bringt.

Lothar Quinkenstein
Lothar Quinkenstein
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Johannes Urzidil (1896–1970) gehört zu den Vergessenen der deutschen Literaturgeschichte. Nicht hoch genug kann daher der Wert des Lesebuchs geschätzt werden, das uns den großen Stilisten nun wieder näher bringt.
Saarbrücker Zeitung • 25.11.2011

Saarbrücker Zeitung • 25.11.2011

[…] Nicht hoch genug kann daher der Wert des Lesebuchs von Klaus Johann und Vera Schneider geschätzt werden. Selbst eingefleischte Skeptiker müssten zugeben: Hier ist ein Autor wiederzuentdecken, der schlicht großartig war. […] Dass dieser brillante Stilist und Meister des Hintergründigen, der die großen Fragen so spielerisch leicht und den Alltag so eigentümlich versonnen gestaltete, wieder Leser findet, wäre wahrhaftig zu wünschen. Neben dem Prosaautor stellen Johann und Schneider den Zeitgenossen Kafkas vor (Urzidil kannte ihn persönlich) sowie den politisch engagierten Publizisten, der alles andere als ein Bewohner des Elfenbeinturmes war. Ein Kapitel mit Stimmen zu Urzidil, teils aus persönlicher, teils aus literarhistorischer Perspektive, und drei Essays zu Werk und Person runden das überaus sorgfältig gestaltete Buch ab. […]

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