Rezension | Anton Ferdinand Titz: Streichquartette 1, 2, 3 und 6 | Hoffmeister Quartett

Marco Frei
Marco Frei
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Rezension | Anton Ferdinand Titz: Streichquartette 1, 2, 3 und 6 | Hoffmeister Quartett
ensemble – Magazin für Kammermusik № 5 • Oktober/November-Ausgabe 2009

ensemble – Magazin für Kammermusik № 5 • Oktober/November-Ausgabe 2009

[…] Mitunter hat er (Theodor W. Adorno – Anm. d. Red.) sich selber später von einigen seiner (Schnell-)Urteile distanziert, und hätte Adorno die Streichquartette von Anton Ferdinand Titz (1742–1810) gekannt, hätte er wohl nicht derart über Versuche geschmunzelt, unbekannte, vergessene Meister zu rehabilitieren; und dies schon gar nicht in Kenntnis der Interpretationen, die das Hoffmeister Quartett hier auf CD veröffentlicht. Denn die Sicht von Christoph Heidemann und Ulla Bundies (Violine) sowie Aino Hildebrandt (Viola) und Martin Seemann (Cello) lässt gewahr werden, zu welchem Recihtum an melidiöser, harmonisch-modulatorischer. farblich-instrumentatorischer Erfindung der am Petersburger Hof wirkende Violinvirtuose und Komponist hier kommt. […]

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