30.04.2006 , 17:00

»Jeden wahren Fortepianospieler muss es entzücken ...«

Klaviertrios von E. T. A. Hoffmann und Ludwig van Beethoven – gespielt vom Trio Margaux

E.T.A. Hoffmann • Ludwig van Beethoven
Trio Margaux

17.00 Uhr

Im Rahmen des Festiwal Hoffmanowski, des Polnisch-Deutschen Hoffmann-Opernfestivals an der Oper Posen, präsentiert das Deutsche Kulturforum ein Konzert mit dem Trio Margaux auf historischen Instrumenten. Auf dem Programm stehen E.T.A. Hoffmanns Grand Trio E-Dur (1809) und Ludwig van Beethovens zur selben Zeit geschriebenes Geistertrio (op. 70,1 D-Dur).

Das Konzert wird von Klaus Harer moderiert.

 

Programm:

E.T.A. Hoffmann (1776–1822)
Grand Trio E-dur (1809)
Allegro moderato
Scherzo, Allegro molto
Adagio – Allegro vivace

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Klaviertrio D-dur op. 70,1 (»Geistertrio«)
Allegro vivace e con brio
Largo espressivo
Presto

Ausführende:

Beni Araki, Hammerflügel
Kathrin Tröger, Violine
Martin Seemann, Violoncello

Beni Araki begann ihre Ausbildung als Cembalistin in Tokio. Sie setzte sie ihr Studium bei Jos van Immerseel am Königlichen Konservatorium in Antwerpen fort und absolvierte Meisterkurse bei Gustav Leonhardt und dem Organisten Luigi F. Tagliavini. Seit 1993 ist sie in Berlin ansässig. Als Solistin spielte sie mit Orchestern wie Anima Eterna (Belgien) sowie Concerto Brandenburg (Berlin) und arbeitet regelmäßig mit verschiedenen Ensembles für alte Musik sowie mit dem Ensemble Oriol und der Kammerakademie Potsdam. Sie ist eine gefragte Kammermusikpartnerin und unterrichtet an der Universität der Künste in Berlin. Beni Araki spielt eine von Robert Brown (Oberndorf/Österreich) gebaute Kopie eines Hammerklaviers von Michael Rosenberger (Wien, um 1800).

Kathrin Tröger studierte Violine an der Musikhochschule Basel bei Adelina Oprean und als DAAD-Stipendiatin an der Royal Academy of Music London bei Erich Gruenberg und Simon Standage. Sie nahm an Meisterkursen bei Klaus Maetzel, Wolfgang Marschner, Henry Meyer, dem Wiener Schubert Trio, Daniel Phillips, Sigiswald Kuijken u.a. teil. Seit 1997 arbeitet sie regelmäßig mit dem Freiburger Barockorchester, mit dem sie sowohl innerhalb Europas als auch in Süd- und Mittelamerika und in den USA konzertierte. Seit Anfang 2004 spielt sie mit Christine Busch, Claudia Hofert und Gesine Queyras im Salagon Quartett.

Martin Seemann studierte Violoncello bei Wolfgang Boettcher an der Hochschule der Künste in seiner Heimatstadt Berlin. Er beendete 1995 sein Studium als Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung bei Ivan Monighetti in Basel. Meisterkurse bei Anner Bylsma rundeten seine Ausbildung ab. Er ist beständig am Aufspüren von in Vergessenheit geratenen Kompositionen der Vergangenheit. Andererseits reizt ihn die Aufführung zeitgenössischer Musik. So war er bei der Uraufführung von Arvo Pärts Fratres in der Fassung für Violoncello und Orchester zu hören. Als Solist gastierte er in vielen europäischen Ländern, Kammermusikengagements führten ihn in die USA und nach Japan.

Folgende Beiträge könnten Sie auch interessieren:

Schlagwörter

Tags: DKF-Veranstaltung

2006-04-30 17:00:00
2006-04-30 00:00:00