28.04.2005 , 19:00
Lew Kopelew Forum
Neumarkt 18A, 50667 Köln, Deutschland

Michael Wieck: Zeugnis vom Untergang Königsbergs

Vorstellung der russischen Übersetzung des Buches und Diskussion mit dem Autor • Moderation: Dr. Klaus Harer vom Deutschen Kulturforum östliches Europa, Potsdam

Михаэль Вик: Закат Кенигсберга. Свидетельство немецкого еврея

In Anwesenheit des Autors präsentiert das Deutsche Kulturforum die russische Ausgabe von Michael Wiecks Erinnerungsbuch Zeugnis vom Untergang Königsbergs. Die russischen Texte liest Dr. phil. Ruslan Schlapakow.

Seine Kindheit und Jugend als »Geltungsjude« im nationalsozialistischen Königsberg und die schwere Zeit nach 1945, als er im inzwischen sowjetischen Kaliningrad gemeinsam mit der verbliebenen deutschen Bevölkerung den Repressalien der neuen Herren ausgesetzt war, hat Michael Wieck in seinem Buch Zeugnis vom Untergang Königsbergs. Ein »Geltungsjude« berichtet festgehalten. Das Buch, mit einem Vorwort von Siegfried Lenz, hat seit 1988 bereits sieben Auflagen erlebt (eine achte wird derzeit im Verlag Beck vorbereitet), eine Übersetzung ins Englische erschien 2003 in den USA. Eine russische Ausgabe war wegen der unmissverständlichen Schilderung der ersten Jahre des russisch-sowjetischen Kaliningrad (1945–48) bis vor kurzem unmöglich. Eine von dem Kaliningrader Universitätsangestellten Jurij Wolkow erarbeitete russische Übersetzung wurde von verschiedenen Kommissionen begutachtet, aber nicht in die bestehenden Förderprogramme für Übersetzungen deutscher Königberg/Kaliningrad Literatur aufgenommen.

Schließlich nahm sich das Deutsche Kulturforum östliches Europa des russischen Manuskripts an und fand in dem kleinen St. Petersburger Verlag Hyperion einen engagierten Partner für das Buch in Russland, das im Frühjahr 2004 erschien.

Eine Veranstaltung in russischer und deutscher Sprache

Михаэль Вик: Закат Кенигсберга
Свидетельство немецкого еврея • Michael Wieck: Zeugnis vom Untergang Königsbergs – in russischer Übersetzung

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums in Zusammenarbeit mit dem Lew Kopelew Forum e.V., Köln

Lage


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