Hier finden Sie aktuelle Termine im Überblick. Die Veranstaltungen des Kulturforums sind blau hervorgehoben. Über die Suchfunktion in der Randspalte können Sie diese Liste nach Ihren Interessen eingrenzen.
Vergangene Termine Aktuelle Termine anzeigen
  • Vortrag: Zwischen Selbstdarstellung und Fremdwahrnehmung

    Deutsche Siedler kamen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in die Dobrudscha, die Region am westlichen Ufer des Schwarzen Meeres. Als das NS-Regime ihren Fortzug 1940 mit Nachdruck betrieb, waren sie nach etwa hundert Jahren in ihrem Siedlungsgebiet nicht so stark verwurzelt wie andere deutsche Gruppen der mittelbaren Nachbarschaft. Umso stärker fällt das Ereignis des Ersten Weltkriegs ... weiter...
    14.12.2018
    18:00
    Berlin
  • Protestantische Masuren und muslimische Türken gestern und heute. Vortrag von Angelika Müller

    Der sozial- und religionsgeschichtliche Vergleich christlicher und islamischer Inhalte ist politisch gewagt, aber dringend notwendig. Der Vortrag über die zwei größten Zuwanderungsgruppen im Ruhrgebiet, der weithin vergessenen masurischen und der bekannten türkischen Ethnie/Volksgruppe, beleuchtet den religiösen Fundamentalismus in den aus Ostpreußen stammenden evang. Gebetsvereinen (die n... weiter...
    13.12.2018
    19:00
    Herne
  • Ein Vortrag von Beate Störtkuhl, Oldenburg, im Begleitprogramm zur Ausstellung »Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau«

    Adolf Rading und Hans Scharoun, die beiden Professoren für die Abteilung Architektur, Innenausbau und Kunstgewerbe an der Breslauer Akademie, gehörten zu den bedeutenden Akteuren des Neuen Bauens in der Weimarer Republik. Beide waren auf der Werkbundsiedlung am Weißenhof in Stuttgart 1927, dem Manifest einer »internationalen neuen Baukunst« vertreten; ihre Ideen inspirierten ihre Schüler... weiter...
    12.12.2018
    18:00
    Berlin
  • Ein Vortrag von Prof. Dr. Beata Halicka von der Universität in Posen/Poznań

    Der Oderraum ist eine Region, die vom Zweiten Weltkrieg und von erzwungenen Migrationen besonders stark betroffen wurde. Östlich der Oder und Neiße mussten die meisten Deutschen ihre Heimat verlassen. An ihre Stelle trat die polnische Bevölkerung, die zum großen Teil ebenso aus Flüchtlingen und Vertriebenen bestand. Der Prozess der kulturellen Aneignung der Region vollzog sich auf unterschi... weiter...
    12.12.2018
    18:00
    Potsdam
  • Vom Friedensschluss zum Beginn des Zweiten Weltkrieges. Ein Vortrag von Dr. Martina Pietsch in den Reihen »1918 und die Folgen: Unabhängigkeit Polens und Zweite Republik« und »›Mehr denn ganz verheeret‹. Krieg und Frieden in der Geschichte Schlesiens«

    Nach dem Ersten Weltkrieg musste Deutschland die Abtretung Ost-Oberschlesiens an Polen hinnehmen. Daraus entstand für die Weimarer Republik innen- und außenpolitischer Zündstoff. Dieser Vortrag ist auch Teil der Vortragsreihe II und beginnt deshalb um 17 Uhr. Eintritt 6,50 Euro Die Vortragsreihen I – 1918 und die Folgen: Unabhängigkeit Polens und Zweite RepublikDeutsche und Polen verb... weiter...
    12.12.2018
    17:00
    Görlitz
  • Wissenschaftlicher Vortrag von Milan Horňáček über das Kriegsende und den Untergang der Habsburgermonarchie

    Die »Urkatastrophe« des 20. Jahrhunderts wurde nach Kriegsende überwiegend in Form von Memoiren militärischer und politischer Entscheidungsträger aufgearbeitet und gedeutet. Diese dienten zwar überwiegend der Rechtfertigung, lieferten aber auch erste »Diagnosen« zu den Ursachen der Niederlage und des Untergangs Österreich-Ungarns: von wilden Verschwörungstheorien über einseitige Schul... weiter...
    11.12.2018
    19:00
    München
  • Dokumentarfilm über überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933. Mit einer Einführung der Regisseurin Karin Kaper

    Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland als Juden: Manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konze... weiter...
    08.12.2018
    16:00
    Breslau (Polen)
  • Vortrag und Ausstellung: Das östliche Europa nach dem Ende des Ersten Weltkriegs

    Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs zerbrachen die drei Großreiche, die Mitteleuropa über lange Zeit geprägt hatten: das Deutsche Reich, das Kaiserreich Russland und die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn. Grenzverläufe änderten sich, bis dahin teilweise unselbständige Nationen gründeten neue Nationalstaaten. Doch die in den Pariser Vorortverträgen 1919/20 geschaffene Friedensordnung war ... weiter...
    08.12.2018
    11:00
    Potsdam
  • Ein aufgeklärter Staatsdiener zwischen Preußen und Polen. Ausstellung

      Silber von Lemor in Breslau 1818-1945 8.12.2018 bis 10.3.2019Eröffnung am Freitag, 7. Dezember 2018, 19 Uhr Im Jahr 1818 erwarb der aus Unterfranken stammende Theodor Lemor das Bürgerrecht der Stadt Breslau und gründete eine kleine Silberschmiedewerkstatt. Er konnte nicht ahnen, dass sich hieraus die größte Silberwarenfabrik Ostdeutschlands entwickeln würde, die bis 1945 in Breslau... weiter...
    08.12.2018 - 30.11.-0001
    Neisse (Polen)
  • Themenabend über hybride Identitäten im Elsass, in der Untersteiermark/Slowenien, im Burgenland, in der Kaschubei und in Oberschlesien

    Im Fokus dieses Thementags stehen europäische Grenzräume, in denen Menschen lebten, die sich nach 1918 nicht eindeutig einer einzigen Sprach- oder Kulturgruppe zuordnen ließen. Entweder fühlten sie sich zu zwei verschiedenen Ethnien zugehörig oder sie wollten keiner von beiden angehören und hatten eine eigenständige Regionalidentität entwickelt. Nach veränderten Grenzziehungen als Folge... weiter...
    07.12.2018
    16:15
    Berlin
  • Vortrag und Diskussion in der Reihe »Östliche Städteportraits« mit der Autorin Roswitha Schieb

    Karlsbad, Marienbad und Franzensbad: Einst als »Schachbrett Europas« bezeichnet, galten die böhmischen Bader als Treffpunkt der grosen Welt. Internationale literarische Stimmen verlebendigen die Anziehungskraft der Heilquellen über mehrere Jahrhunderte hinweg. Die Reihe Ausgehend von Berlin, dem Tor zum Osten Europas, möchte die Veranstaltungsreihe »Östliche Städteportraits« bedeutend... weiter...
    06.12.2018
    20:00
    Berlin
  • DVD-Premiere: Filmvorführung mit Livemusik und Podiumsgespräch

    Das Deutsche Kulturforum östliches Europa und das Filmmuseum Potsdam stellen die gemeinsam realisierte DVD-Edition Hunger in Waldenburg vor, eine Zusammenstellung von Filmen über die Stadt Waldenburg/Wałbrzych in Polen und ihre deutsche Vergangenheit: Ums tägliche BrotD 1929, R: Phil Jutzi MorgenröteD 1929, R: Wolfgang Neff Kohle als HonorarD 2016, R: Uwe Mann Sie zeigen die Not in ... weiter...
    06.12.2018
    19:30
    Potsdam
  • Szenische Lesung vor Zeichnungen von Paul Holz

    »Seit ich Dostojewski kenne, gebe ich mich der schmerzlichen Besessenheit dieses Stromes hin und wünsche wohl, daß ein Ton aus dem Craquelé meiner Zeichnungen an seine Ufer dränge.« Die Worte von Paul Holz machen deutlich, wie sehr der begnadete Zeichner von dem russischen Autor berührt war und zu zahlreichen Illustrationen inspiriert wurde. Diese hatte Holz dem Verleger Reinhard Pie... weiter...
    06.12.2018
    19:00
    Regensburg
  • Rumänien neu erzählen – Lesung und Gespräch mit Iris Wolff und Joachim Wittstock

    Rumänien, das sind landläufig Walachei und Schwarzes Meer, Transsilvanien und Karpaten, verwunschene Landschaften, uralte Städte, Armut und Idyll. Die 20 Autorinnen und Autoren dieses Bandes zeichnen ohne Klischees eine wenig bekannte europäische Literaturlandschaft an der unteren Donau, die darauf wartet, entdeckt zu werden. Mit Joachim Wittstock und Iris Wolff sind an diesem Abend zwei der... weiter...
    06.12.2018
    19:00
    Ulm
  • Eine Arbeitstagung um die Standortbestimmung der »Kommission Kulturelle Kontexte des östlichen Europa«

    In einer im Herbst 2017 durchgeführten Abstimmung hat sich die bisherige »Kommission für deutsche und osteuropäische Volkskunde« innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde umbenannt in »Kommission Kulturelle Kontexte des östlichen Europa«. Die Umbenennung folgte einer ausgiebigen Diskussion in der Mitgliederversammlung im September 2017 in Marburg. Die Mitgliederversammlung 20... weiter...
    06.12.2018 - 07.12.2018
    Bad Kissingen
  • Filmvorführung und Buchpräsentation mit anschließendem Gespräch

    Von deutschen Donauhäfen aus fuhren im 18. Jahrhundert regelmäßig Schiffe flussabwärts. Menschen, die sich im südöstlichen Mitteleuropa eine bessere Zukunft versprachen, ließen sich einschiffen. Die meisten stammten aus den südwestlichen Ländern des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. Ihr Ziel war das Königreich Ungarn. Die Einwanderer nannte man unabhängig von ihrer Herkunft... weiter...
    04.12.2018
    19:00
    München
  • Lesung und Gespräch mit Eleonora Hummel und Artur Böpple, Herausgeber der Literaturblätter der Deutschen aus Russland

    Anfang 2018 traten Eleonora Hummel und Artur Böpple mit einem programmatischen Aufruf zur Unterstützung der russlanddeutschen Literatur auf: »Das Schlüsselloch im Suppenteller: Was das Besondere an der russlanddeutschen Literatur ist und warum sie gefördert werden sollte« (in: Und zur Nähe wird die Ferne. Almanach 2017/2018). Diesem Thema ist das Gespräch dieses Abends gewidmet. Eleonor... weiter...
    03.12.2018
    19:00
    Berlin
  • Buchpräsentation: Lisa Höhenleitner stellt ihr Buch »Das Oppenheim Haus in Breslau/Wrocław. Ein Bürgerhaus erzählt die jüdische, deutsche und polnische Geschichte seiner Stadt« vor. Im Rahmen der Polnisch-deutschen Begegnungswoche

    Im Rahmen der Polnisch-deutschen Begegnungswoche findet die Präsentation des Buches von Lisa Höhenleitner statt: Das Oppenheim-Haus. Ein Bürgerhaus erzählt Breslauer Geschichte. Das Projekt ist das Ergebnis von Forschungsarbeiten in polnischen, deutschen und jüdischen Archiven zur Geschichte und zum Schicksal des Bürgerhauses, die Lisa Höhenleitner im Rahmen ihrer Magisterarbeit begonnen ... weiter...
    03.12.2018
    17:00
    Breslau (Polen)
  • Eine polnisch-deutsche Begegnungswoche im ECHYJahr 2018. Das Deutsche Kulturforum ist mit einer Buchvorstellung und einer Filmvorführung beteiligt

    Auf mehr als 800 Jahre wechselvolle jüdische Geschichte kann Breslau/Wrocław in seiner über 1000-jährigen Geschichte zurückblicken. Zwei Denkmale der jüdischen Kultur konnten 2018 in dieser Stadt restauriert und der Öffentlichkeit zum neuen Nutzen übergeben werden: die Mikwe in der Synagoge zum Weißen Storch und das Oppenheim Haus am Salzmarkt/Plac Solny als neuer Kulturstandort im Herz... weiter...
    03.12.2018 - 09.12.2018
    Breslau (Polen)
  • Vortrag von Lída Rakušanová in der Reihe »Mein Weg zu unseren Deutschen«

    Lída Rakušanová wurde in Budweis/České Budějovice geboren. Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 verließ sie die Tschechoslowakei und studierte in München Germanistik und Slawistik. 1975 begann ihre Tätigkeit für Radio Free Europe in München, wo sie zu den prägenden tschechischen Stimmen gehörte. Sie verfasste dort viele politische Kommentare zu Ostmitteleuropa und wid... weiter...
    29.11.2018
    19:00
    München
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