27.05.2019 - 29.05.2019

Immanuel Kant 1724–2024

Dreitägige Tagung: Ein europäischer Denker. Mit einer musikalischen Begleitveranstaltung des Deutschen Kulturofurms östliches Europa. Teilnahme nur nach Voranmeldung

Am 22. April 2024 jährt sich der Geburtstag von Immanuel Kant zum 300. Mal. Der Philosoph aus Königsberg (heute Kaliningrad) hat weit über seine Zeit hinaus die deutsche und europäische Geistesgeschichte geprägt. Von der universalen Bedeutung und Wertschätzung Kants, der an der Albertus- Universität zu Königsberg lehrte, zeugt die bis heute anhaltende weltweite Auseinandersetzung mit seinem Werk. Theoretische und praktische Philosophie, Ethik und Politische Theorie, Ästhetik und Anthropologie beeinfl usste er nachhaltig und wegweisend. In Kunst und Kultur, Politik und Gesellschaft hat Kant zahlreiche Spuren hinterlassen. Für die großen globalen Herausforderungen, vor denen auch Europa steht, ist Kants Werk von einer Relevanz, die wohl von keinem anderen Philosophen erreicht wird.

Im Rahmen der Tagung und des sich anschließenden Publikationsvorhabens sollen zentrale Aspekte von Kants Werk und Bedeutung auf Grundlage des aktuellen Forschungsstandes dargestellt werden. Einbezogen werden auch Kants Biographie und die Rezeption seines Werkes in der Literatur, der Kunst und der Politik. Weitere Schwerpunkte sind die internationale Bedeutung Kants sowie die ethischen, ästhetischen, kulturtheoretischen und religionspolitischen Anregungen seiner kritischen Philosophie.

PROGRAMM

Montag, 27. Mai 2019

Leibniz-Saal, Eingang Markgrafenstraße 38

Auftakt: Ein literarisch-musikalischer Abend aus Kants Königsberg

18:00 Uhr
Begrüßung

  • Martin Grötschel, Akademiepräsident

18:15 Uhr
Grußworte

  • Maria Bering, Gruppenleiterin bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
  • Matthias Weber, Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE)

Einführung

Immanuel Kant als europäischer Denker
Volker Gerhardt, Akademiemitglied und Projektleiter der Akademie-Ausgabe der Werke Kants, Humboldt-Universität zu Berlin

19:00 Uhr
Zeitgenössische Stimmen aus Immanuel Kants Königsberg
und häusliche Klaviermusik von den Königsberger Komponisten Christian Podbielski (1741–1792) und Johann Friedrich Reichardt (1752–1814)
Mit Christian Klischat und Katharina Hintzen (Rezitation) sowie Mira Lange am historischen Hammerflügel
Idee und Konzept: Klaus Harer

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa

Dienstag, 28. Mai 2019

Einstein-Saal, Eingang Jägerstraße 22/23

09:00 Uhr
Kant und die Aufklärung
Reinhard Brandt, Philipps-Universität Marburg

09:50 Uhr
Kants Bedeutung für die Gegenwart
Marcus Willaschek, Akademiemitglied, Goethe-Universität Frankfurt/Main

10:40 Uhr
Pause

11:00 Uhr
Kants Kritik der Vernunft als Theorie der Freiheit
Birgit Recki, Universität Hamburg

11:50 Uhr
Menschenwürde und Menschenrechte nach Kant
Rainer Forst, Akademiemitglied, Goethe-Universität Frankfurt/Main

12:40 Uhr
- - - Mittagspause - - -

14:00 Uhr
Kants Theorie des Friedens
Pauline Kleingeld, University of Groningen

14:50 Uhr
Kants Religionsphilosophie
Micha Brumlik, Goethe-Universität Frankfurt/Main

15:40 Uhr
- - - Pause - - -

16:00 Uhr
Vom Königsberger Katheder zur Republik der Vernunft
Steffen Dietzsch, Humboldt-Universität zu Berlin

16:50 Uhr
Das neue »Opus postumum«
Jacqueline Karl, BBAW

17:40 Uhr
- - - Pause - - -

18:00 Uhr
Kant und das Schöne – in der Kunst
Violetta Waibel, Universität Wien

18:50 Uhr
Kant in Werken der modernen Kunst
Matthias Weber, BKGE Oldenburg

Mittwoch, 29.05.2019

Einstein-Saal, Eingang Jägerstraße 22/23

09:00 Uhr
Das Neue in Kants »Critik der reinen Vernunft«
Dietmar Heidemann, University of Luxembourg

09:50 Uhr
Das Neue in Kants »Critik der praktischen Vernunft«
Jens Timmermann, University of St Andrews

10:40 Uhr
- - - Pause - - -

11:00 Uhr
Das Neue in Kants »Critik der Urteilskraft«
Andrea M. Esser, Friedrich-Schiller-Universität Jena

11:50 Uhr
Kants Theorie des Lebens
Angela Breitenbach, King’s College Cambridge

12:40 Uhr
- - - Mittagspause - - -

14:00 Uhr
Autonomie als Prinzip
Kants Theorie der Normativität
Tobias Rosefeldt; Humboldt-Universität zu Berlin

14:50 Uhr
Subjektivität als Prinzip: Kant und der Deutsche Idealismus
Jürgen Stolzenberg, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

15:40 Uhr
- - - Pause - - -

16:00 Uhr
Nietzsche und Kant
Beatrix Himmelmann, UiT-The Arctic University of Norway

16:50 Uhr
Kant zwischen Neukantianismus und Phänomenologie
Massimo Ferrari, University of Turin

17:40 Uhr
- - - Pause - - -

18:00 Uhr
Kants Bedeutung für die intellektuelle Kultur Russlands
Nina Dmitrieva, Academia Kantiana, Immanuel Kant Baltic Federal University, Kaliningrad

18:50 Uhr
Was tun Kantianer in Nicht-Kantischen Zeiten?
Susan Neiman, Akademiemitglied/Einstein Forum, Potsdam

Kontakt und weitere Informationen

Kirsten Schröder
T. +49 (0)30 20370529
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.bbaw.de

Eintritt

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung

Eine Anmeldung bis zum 21.05.2019 ist erforderlich unter:
www.bkge.de/kant

Anfahrt

  • S-Bahn bis »Friedrichstraße«
  • U2 bis »Hausvogteiplatz« oder »Stadtmitte«
  • U6 bis »Französische Straße« oder »Stadtmitte«

Bei Anfahrt mit dem eigenen PKW empfehlen wir die Nutzung der umliegenden Parkhäuser.

Eine Tagung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften – BBAW und des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa – BKGE.

Gefördert durch: Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

In Zusammenarbeit mit dem Ostpreußischen Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung, Lüneburg, der Kant-Gesellschaft e.V., der Academia Kantiana und der Baltischen Föderalen Immanuel-Kant-Universität

Vergangene Veranstaltung

6. Juni 2016, Berlin
300 Jahre Immanuel Kant
Tagung: Der Weg zum Jubiläum
Deutsches Historisches Museum – Zeughauskino

MITTWOCH, 29.05.2019
Einstein-Saal
09.00 Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Das Neue in Kants
„Critik der reinen Vernunft“
Dietmar Heidemann
University of Luxembourg
09.50 Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Das Neue in Kants
„Critik der praktischen Vernunft“
Jens Timmermann
University of St Andrews
10.40 Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Pause
11.00 Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Das Neue in Kants
„Critik der Urteilskraft“
Andrea M. Esser
Friedrich-Schiller-Universität Jena
11.50 Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kants Theorie des Lebens
Angela Breitenbach
King’s College Cambridge
12.40 Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Mittagspause
14.00 Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Autonomie als Prinzip
Kants Theorie der Normativität
Tobias Rosefeldt
Humboldt-Universität zu Berlin
14.50 Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Subjektivität als Prinzip
Kant und der Deutsche Idealismus
Jürgen Stolzenberg
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
15.40 Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Pause
16.00 Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Nietzsche und Kant
Beatrix Himmelmann
UiT-The Arctic University of Norway
16.50 Uhr . . . . . . . . . . . Kant zwischen Neukantianismus
und Phänomenologie
Massimo Ferrari
University of Turin
17.40 Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Pause
18.00 Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kants Bedeutung für die
intellektuelle Kultur Russlands
Nina Dmitrieva
Academia Kantiana, Immanuel Kant Baltic Federal
University, Kaliningrad
18.50 Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Was tun Kantianer in
Nicht-Kantischen Zeiten?
Susan Neiman
Akademiemitglied/Einstein Forum, Potsdam

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