08.12.2018 , 11:00
WIS – Wissenschaftsetage im Bildungsforum
4. Obergeschoss, Am Kanal 47, 14467 Potsdam, Deutschland

Fragiler Frieden

Vortrag und Ausstellung: Das östliche Europa nach dem Ende des Ersten Weltkriegs

Die Postwertzeichen der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn wurden nach 1919 unter anderem in der Westukraine, in Rumänien, Ungarn und Deutschösterreich überdruckt und weiterverwendet.

Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs zerbrachen die drei Großreiche, die Mitteleuropa über lange Zeit geprägt hatten: das Deutsche Reich, das Kaiserreich Russland und die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn. Grenzverläufe änderten sich, bis dahin teilweise unselbständige Nationen gründeten neue Nationalstaaten. Doch die in den Pariser Vorortverträgen 1919/20 geschaffene Friedensordnung war labil. Die angepriesene »Selbstbestimmung der Völker« wurde nur bedingt umgesetzt, die demokratischen Strukturen vieler Gesellschaften blieben schwach.

Dr. Harald Roth

Fast alle Staaten hatten zudem mit Minderheitenproblemen zu kämpfen, die sich vom »Völkerbund« in Genf meist nicht lösen ließen. Neue Konflikte waren vorprogrammiert.

Der Vortrag von Dr. Harald Roth zeigt, was das östliche Europa zu dieser Zeit bewegte, und erläutert den Beitrag des Kulturforums zur Ausstellung Forschungsfenster, die im Anschluss besichtigt werden kann.

Eintritt

5,– Euro
für Schüler und Studenten frei

Parallel findet ein kostenloses Vorleseprogramm für Kinder in der Kinderwelt der Stadt- und Landesbibliothek statt.

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa im Rahmen des Jahresthemas 2018: Zwischen Trauer und Triumph. 1918 im östlichen Europa in Zusammenarbeit mit proWissen e. V. Potsdam

Lage


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