29.06.2018 , 20:00
fsk – Kino am Oranienplatz
Segitzdamm 2, 10969 Berlin, Deutschland

Escaping Riga

Eine Fusion von Dokumentar-Essay und Mockumentary, eine Reminiszenz an die historische Filmkunst und zugleich an die Protagonisten Sergei Eisenstein und Isaiah Berlin

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Hier gehen Dokumentar-Essay und Mockumentary eine fulminante Fusion ein, eine Reminiszenz an historische Filmkunst und die Protagonisten des Films zugleich. In einer Parallelmontage werden sich überschneidende Lebensmotive von Sergei Eisenstein und Isaiah Berlin erzählt – hier der prägende Filmgenius Eisenstein und dort der liberale Denker und Philosoph Isaiah Berlin. Beide gebürtig in Riga in einem jüdisch-deutsch-russischen Milieu, mussten sie als Heranwachsende die Stadt im Ersten Weltkrieg verlassen, da sie der Kollaboration mit dem Feind bezichtigt wurden. Ihr Weg und ihre Rolle auf entgegengesetzten Positionen des politischen Spektrums werden ebenso nachgezeichnet wie die Momente ihrer ungewöhnlichen Freundschaft und Affinität.

Zu Gast
Regisseur Dāvis Sīmanis im Gespräch mit Gudrun Holz

Dāvis Sīmanis Jr., geboren in Lettland, ist Dokumentarfilm-Regisseur und zudem als Drehbuchautor und Filmdozent tätig. Sein Debüt-Film Version.LNO (2007) wurde mit dem Lettischen nationalen Filmpreis Lielais Kristaps ausgezeichnet. Seine Filme wurden auf zahlreichen Filmfestivals prämiert, darunter IDFA, Vilnius IFF and CPH:Dox. Exiled (2016) wurde als bester Film beim Riga International Film Festival geehrt.

 Dokumentarfilm/Mockumentary, 70 Minuten, englisch

Buch und Regie
Dāvis Sīmanis

Produktion
Mistrus Media
Lettland 2014

Eintritt

8,– Euro
7,– Euro ermäßigt

Weitere Informationen, auch zum Ticketerwerb, finden Sie auf der Website des 24. Jüdischen Filmfestivals Berlin & Brandenburg.

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa im Rahmen der dreiteiligen Filmreihe »Besondere Biografien« aus Böhmen und dem Baltikum auf dem 24. Jüdischen Filmfestival Berlin & Brandenburg.

 

Hier gehen Dokumentar-Essay und Mockumentary eine fulminante Fusion ein, eine Reverenz an historische Filmkunst und die Protagonisten des Films zugleich. In einer Parallelm. ontage werden sich überschneidende Lebensmotive von Sergei Eisenstein und Isaiah Berlin erzählt – hier der prägende Filmgenius Eisenstein und dem gegenüber der liberale Denker und Philosoph Isaiah Berlin. Beginnend mit der Flucht zweier Heranwachsender aus Riga im Ersten Weltkrieg wird ihre Rolle in entgegengesetzten Positionen des politischen Spektrums geschildert wie auch Momente ihrer ungewöhnlichen Freundschaft und Affinität.

Dāvis Sīmanis Jr., geboren in Lettland ist Dokumentarfilm-Regisseur und zudem als Drehbuchautor und Filmdozent tätig. Sein Debut-Film VERSION.LNO (2007) wurde mit dem Lettischen nationalen Filmpreis Lielais Kristaps ausgezeichnet. Seine Filme wurden auf zahlreichen Filmfestivals prämiert, darunter IDFA, Vilnius IFF and CPH:Dox. EXILED (2016) wurde als bester Film beim Riga International Film Festival prämiert. Sein jüngestes Filmprojekt D IS FOR DIVISION hat seine Weltpremiere beim Visions du Réel 2018.

Lage


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